Im Zuge der Ortsumsiedlung entstand in den Jahren 1951/52 nach den Plänen des Regensburger Regierungsbaumeisters Heinz Beckers die Pfarrkirche St. Stephanus. Mit der Umgestaltung im Jahr 1979
erhielt sie durch den Künstler Hans Wurmer ihr heutiges Gesicht.
Ist das Kircheninnere eher von Einfachheit geprägt, besitzt es doch zugleich etwas Feierliches und Erhabenes. Der eher schlichte Raum lenkt die Aufmerksamkeit des Besuchers auf das Wesentliche. Die
bunten Fenster in der Apsis ziehen die Blicke zum Altar. Das eindrucksvolle, romanisch anmutende Kreuz bildet zusammen mit Tabernakel, Ambo und Altar einen sinnenfälligen Ausdruck dessen, was hier in
jeder Heiligen Messe gefeiert wird.
Eine Vielzahl der Heiligenfiguren stammt aus der alten Pfarrkirche. Diese Statuen sind somit zu einem Zeichen von Beständigkeit geworden und drücken für viele ältere Wackersdorfer ein Stück Heimat
aus.
Das Wandgemälde an der Südseite stammt von Josef Rudolf Böttger, Regensburg. Es zeigt Szenen aus dem Leben des Kirchenpatrons, des Heiligen Stephanus.
Text und Bild: Pfarrei Wackersdorf