Pfarrei St. Stephanus Wackersdorf
Pfarrei St. Stephanus Wackersdorf

11. Oktober 2026


Ehejubiläumsabend der Pfarreiengemeinschaft Wackersdorf–Steinberg am See


Am vergangenen Samstag durfte unsere Pfarreiengemeinschaft mehr als 30
Ehepaare zum traditionellen Ehejubiläumsabend begrüßen. Paare, die seit zehn, 25, 40, 50 oder sogar 70 Jahren gemeinsam durchs Leben gehen, blickten an diesem Abend dankbar auf ihre gemeinsame Zeit zurück.
Im festlichen Gottesdienst stellte Pfarrer Werner Sulzer das bekannte Gedicht „Rudern zwei“ von Reiner Kunze in den Mittelpunkt. Er verglich das Eheleben mit einem Boot, in dem beide Partner sitzen und sich bei der kirchlichen Hochzeit Gott als Begleiter dazuholen. Viele Paare nahmen diesen Gedanken als schöne Inspiration mit nach Hause.
Nach dem Gottesdienst spendeten Pfarrer Sulzer und Diakon Stefan Lobinger
den Paaren den Einzelsegen. Anschließend ging es ins Pfarrheim Wackersdorf,
wo das Organisationsteam einen liebevoll gestalteten Rahmen vorbereitet
hatte. „Als Pfarrgemeinde möchten wir Ihnen mit dieser Feier unsere
Wertschätzung zeigen“, sagte Mitorganisator Lothar Prechtl und freute sich
über die zahlreichen Gäste.
Eine humorvolle Geschichte, „Die goldene Hochzeit“ von Toni Laurer, sorgte
zum Abschluss des offiziellen Programms für ein Schmunzeln. Bei einem
kleinen Imbiss und vielen angeregten Gesprächen tauschten sich die Paare
über gemeinsame Erinnerungen aus und genossen den Abend in entspannter
Atmosphäre.
Ein herzlicher Dank gilt dem Kirchenchor unter der Leitung von Karin Hottner,
der den Gottesdienst musikalisch feierlich gestaltet hat.

4. Oktober 2026

 

Erntedank – Filialkirche Kronstetten

 

Pater Robin erinnerte in seiner Predigt daran, dass uns das Erntedankfest sagen soll: Vergesst nicht, woher das Gute in unserem Leben kommt. In seiner Heimat Kerala heißt dieses Fest Onam und zählt zu den wichtigsten Feierlichkeiten des Jahres. Die Familien kommen zu einem großen gemeinsamen Essen zusammen – und niemand wird vergessen: Arme und Waisen werden bewusst einbezogen, mit ihnen wird geteilt, damit alle am Fest der Fülle teilhaben können.

Ein großer Dank galt Mesnerin Olga Igl, die gemeinsam mit den Ministranten den wunderschönen Erntealtar gestaltet hat. Ebenso dankte die Pfarrei den Kronstettner Vereinen, die sich alljährlich am Fest beteiligen.

Mit Blasmusik ging es anschließend zum Gasthaus Pirzer, wo der Frühschoppen den festlichen Vormittag abrundete.

27.09.2026


Erntedank-Familiengottesdienst


Dieser Sonntag stand ganz im Zeichen von Erntedank.Es erinnert uns daran, wie eng wir mit der Schöpfung verbunden sind und wie viel Grund wir haben, dankbar zu sein. Im Mittelpunkt des Familiengottesdienstes stand der Sonnengesang des hl. Franz von Assisi, ein Gebet, das die Schönheit und Würde aller Geschöpfe preist. Franziskus lädt uns darin ein, die Welt nicht nur als Nutzfläche zu sehen, sondern als Geschenk Gottes, das uns anvertraut ist, welche wir mit Respekt und Liebe behandeln sollen.
Ein herzlicher Dank gilt dem Messnerteam für die Gestaltung und dem Aufbau des Erntealtares. Die farbenfrohe Vielfalt der Früchte und Gaben macht sichtbar, was uns im Alltag oft selbstverständlich erscheint. Der Erntealtar kann auch in der kommenden Woche noch bestaunt werden.
Wie jedes Jahr bot der Pfarrgemeinderat wieder Eine-Welt-Waren zum Kauf an. Mit dem Erwerb dieser Produkte unterstützen wir faire Handelsstrukturen und tragen dazu bei, dass Menschen weltweit von ihrer Arbeit leben können.

Erntedankfest in der Filialkirche

St. Barbara in Heselbach in Bildern 

 

13.09.2026

 

Apfeltag

Text und Fotos Konrad Resnikschek

KIRWAZEIT IN HESELBACH

 

Mit einem feierlichen Gottesdienst am Sonntag, 09. August, um 8.30 Uhr, erinnerten sich die Heselbacher an die Errichtung der Filialkirche, die den Namen der Schutzpatronin der Bergleute, der Heiligen Barbara, trägt. Der Festgottesdienst wurde von Ortspfarrer Werner Sulzer zelebriert. Im Dorfwirtshaus Besenhardt-Suckert fand im Anschluss die weltliche Feier statt. 

Die Heselbacher hatten sich schon lange eine eigene Kirche gewünscht, ist in der Heimatchronik der Wackersdorfer Gemeinde nachzulesen. Der Abbruch von Alt-Wackersdorf mit seiner alten Kirche brachte letztendlich die Erfüllung. Aus den Trümmern der alten Wackersdorfer Pfarrkirche wurde der Rohbau für die Filialkirche in Heselbach errichtet. Sogar der Grundstein stammt aus der alten Pfarrkirche. Der Bau war eine beispielhafte Gemeinschaftsaktion der Heselbacher Bürger, die in unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden in etwa zwei Jahren Bauzeit die Kirche fertig stellten. Die Filialkirche wurde am 27. November 1955 von Weihbischof Josef Hiltl im Beisein zahlreicher Ehrengäste und großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Die BBI AG stiftete eine Barbarastatue, die bis zuletzt das Verwaltungsgebäude der BBI schmückte, für den Altarraum. Am 7. April 1957 erhielt die Heselbacher Kirche eine zweite Glocke und im Jahre 1965 eine kleine Orgel, die vor genau zehn Jahren durch eine neue Orgel abgelöst wurde. Die Anschaffungen ermöglichten jeweils die Heselbacher Bürger durch ihre große Spendenbereitschaft. Das Kirchweihfest in Heselbach wird jedoch traditionell am zweiten Sonntag und Montag im Sommermonat August gefeiert. Der Grund liegt darin, dass bereits kurz nach Kriegsende und vor dem Kirchenbau die Heselbacher Burschen eine „weltliche“ Kirwa abhielten. Dieser Termin war somit zum einen bereits eingeführt und bot zum anderen jahreszeitliche Vorteile, so dass er nach dem Bau der Kirche bis heute beibehalten wurde. Die Filialkirche stellt auch heute noch ein Altivposten im Pfarreileben. Zahlreiche freiwillige Helfer unter der Leitung des Mesners Konrad Resnikschek pflegen den Innenraum und die Außenanlagen und haben so die Kirche zu einem kleinen Schmuckstück des Glaubens und des Dorfes gemacht. 

Die Feierlichkeiten zum 71. Weihetag der St. Barbara Kirche erreichten am Wochenende ihren Höhepunkt. Pfarrer Sulzer ging in seiner berührenden Predigt auf „Glaube, Tradition und die Zukunft der Kirche vor Ort“, ein. Anschließend war die weltliche Feier beim Gashaus Besenhardt-Suckert, die über beide Tage verteilt hunderte Besucher anzog.

19. Juli 2026

 

Pfarreiengemeinschaft erlebt Gottesdienst im syro-malabarischen Ritus

 

Einen außergewöhnlichen und bereichernden Gottesdienst durfte die Pfarreiengemeinschaft Wackersdorf–Steinberg am See am vergangenen Sonntag erleben. Pfarrvikar Pater Robin Joseph Kuzhivelil VC gestaltete gemeinsam mit seinen indischen Mitbrüdern Pater Siju Malieckal George und Pater Joseph Kalluveetil OCD eine Feier im syro-malabarischen Ritus – jener liturgischen Tradition, die von den meisten Christen im südindischen Kerala gepflegt wird.

Innerhalb der römisch-katholischen Kirche bestehen mehrere Rituskirchen, die in Einheit mit dem Papst stehen und theologisch eng miteinander verbunden sind. So finden sich vertraute Elemente des lateinischen Ritus auch im syro-malabarischen wieder. Gleichzeitig zeichnet sich dieser durch eine besonders poetische Sprache und vollständig gesungene liturgische Teile aus, was der Feier einen intensiven und festlichen Charakter verleiht.

Pfarrer Werner Sulzer zeigte sich sichtlich beeindruckt: „Für mich ist es der erste Gottesdienst in einem fremden Ritus.“ Die große Beteiligung aus der Pfarreiengemeinschaft freute ihn sehr. Unter den Gästen befand sich auch Pater George Parampilthadathil VC, Stadtpfarrer aus Pfreimd. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Pater John Kuncherakkattu VC (Pfarrer von Marktredwitz) und seiner Gesangsgruppe begleitet, die mit traditionellen Melodien aus Kerala eine besondere Atmosphäre schufen.

Im Anschluss an die liturgische Feier lud ein indisches Buffet im Pfarrheim zu Begegnung, Austausch und gemütlichem Beisammensein ein. Pater Robin dankte allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement zu diesem eindrucksvollen Abend beigetragen haben.

Text und Fotos Lothar Prechtl

18.07.2026


56 Jugendliche empfangen das Sakrament der Firmung


Ein großer Festtag für unsere Pfarreiengemeinschaft: Am vergangenen Samstag empfingen 56 Jugendliche das Sakrament der Firmung. Domkapitular Michael Dreßel spendete ihnen mit der Salbung durch Chrisam und der Handauflegung die Firmung und machte in seiner Predigt deutlich, was diese Zeichen bedeuten: „Gottes Geist der ausgestreckten Hand nimmt dich auf in
seine Gemeinschaft.“ Eine wichtige Funktion üben auch die Paten aus, die bei
der Firmspendung die rechte Hand auf die Schulter des Firmlings legen und
damit ausdrücken: Du bist mir wichtig!
Gemeinsam mit Domkapitular Dreßel feierten Pfarrer Werner Sulzer und
Pfarrvikar Pater Robin den Gottesdienst. Besonders schön war, wie aktiv sich
unsere Firmlinge bei den Kyrie-Rufen, den Fürbitten und der Gabenbereitung
einbrachten und der Feier damit eine persönliche und lebendige Note gaben.
In den vergangenen Monaten wurden die Jugendlichen von
Gemeindereferentin Margaret Bayer und Diakon Stefan Lobinger auf diesen
besonderen Tag vorbereitet. Ihr Engagement und ihre Begleitung haben
wesentlich dazu beigetragen, dass die jungen Menschen die Bedeutung der
Firmung bewusst erleben konnten.
Für eine festliche musikalische Umrahmung sorgte die eigens gegründete
Firmmusikgruppe unter der Leitung von Agnes Meier und Stefanie Ebner-Rebl
(Orgel) mit Vincent Rebl an der Trompete.
Zum Abschluss dankte Pfarrer Sulzer dem Firmspender für die „handfeste“
und eindrucksvolle Firmung. Auch die Firmlinge schlossen sich diesem Dank
an und überreichten Domkapitular Dreßel einen Blumenstrauß – ein Zeichen
der Wertschätzung und Freude über diesen bedeutenden Moment in ihrem
Glaubensweg.

Text und Fotos Lothar Prechtl

5. Juli 2026


Kirchweih

 

Mit großer Dankbarkeit feierte unsere Pfarrgemeinde heute das Kirchweihfest der Pfarrkirche St. Stephanus.

Pater Robin betonte, dass die Kirche seit Generationen ein Ort der Begegnung mit Gott und den Menschen ist. Gott lädt jeden Menschen ein, so wie er ist, zu ihm zu kommen. Die Kirche aus Stein ist dabei das sichtbare Zeichen des Glaubens, während die Gläubigen selbst die lebendigen Steine der Kirche sind.

Der feierliche Gottesdienst wurde musikalisch von den Kirchenchören aus Schwandorf-Kreuzberg und Wackersdorf unter der Leitung von Bastian Wagner gestaltet.

Den weltlichen Teil organisierte in hervorragender Weise der Burschenverein mit Mädchengruppe Wackersdorf. Die Jugendblaskapelle Wackersdorf-Steinberg am See führte den Festzug zum Bolzplatz nach dem Gottesdienst an.

Ein herzliches Vergelt's Gott gilt allen, die zum Gelingen dieses schönen Festtages beigetragen haben.



 

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