Pfarrei St. Stephanus Wackersdorf
Pfarrei St. Stephanus Wackersdorf

Geschichte

Quelle: Mittelbayerische Zeitung, Ausgabe vom 05. Juli 2012

 

Jubiläum: Die Kirche wurde am 6. Juli 1952 von Erzbischof Michael Buchberger geweiht.


Wackersdorf. Die Katholische Pfarrkirche St. Stephanus feiert am kommenden Wochenende ihr 60-jähriges Kirchweihfest. Zu diesem Jubiläumsfest hat die Pfarrgemeinde eingeladen. Fast genau vor 60 Jahren, am 6. Juli 1952, erfolgte die Kirchenkonsekration. Die Einweihung der neuen Pfarrkirche wurde durch Erzbischof Dr. Michael Buchberger vorgenommen. Die Orgel, ein Geschenk der damaligen Bayernwerk AG München, wurde vom zuständigen Ortspfarrer Hermann Köstelbacher eingeweiht.

 

Im Zuge des Abbaus der Braunkohle musste die Ortschaft Alt-Wackersdorf weichen. Ein Gedenkstein im sogenannten Nordfeld erinnert heute an den ehemaligen Standort der alten Pfarrkirche in Alt-Wackersdorf.

Am 13. Oktober 1948 wurde die Entscheidung über die Umsiedelung von Alt-Wackersdorf und die Vernichtung des alten Dorfes beschlossen, so nachzulesen in der Wackersdorfer Chronik. Es wurde vereinbart, dass das Pfarrhaus und das Mesnerhaus ganz auf Kosten der ehemaligen Bayerischen Braunkohlen Industrie AG erbaut werden, halb zulasten der Diözese und halb zulasten der ehemaligen Bayerischen Braunkohlen Industrie AG.

 

Kirche und Mesnerhaus wurden von der Baufirma Gebrüder Donhauser aus Schwandorf, der Pfarrhof von Maurermeister Hans Jobst aus Wackersdorf gebaut. Die Bauarbeiten für die neue Pfarrkirche erfolgten am 9. April 1951. Der Grundstein der neuen Pfarrkirche wurde am 10. Juni 1951 gelegt. Viele Menschen waren zu dem Fest gekommen.

 

Am 23. Juni 1952 konnte bereits der Umzug vom alten in den neuen Pfarrhof erfolgen. Am 6. Juli 1952 wurde die Kirchenkonsekration vorgenommen. Geplant wurde die neue Pfarrkirche, deren Kirchenpatron der erste Märtyrer St. Stephanus ist, von Architekt Heinz Beckers aus Regensburg. Der Turm auf der Ostseite besitzt eine Höhe von 42 Metern und trägt fünf Glocken. Die größte Glocke, die "Salve"-Glocke, die ein Gewicht von ca. 20 Zentnern hat, erhielt am 28. November 1957 durch Pfarrer Hermann Köstelbacher die kirchliche Weihe. Im Jahre 1979 wurde die Pfarrkirche unter Pfarrer Josef Höning innen umfassend renoviert. Seitdem ist der Innenraum unverändert geblieben.

 

Vor allem die zahlreichen Farbfenster im Altarraum bilden eine beeindruckende Kulisse für die Gottesdienste. Auch die Rosette über dem Kirchenportal ist für die Pfarrkirche St. Stephanus unverkennbar. In den Jahren 2009 und 2010 wurde die Außenfassade unter Pfarrer Hubert Bartel grundlegend erneuert. (sjj)

 

Pfarrkirche St. Stephanus im "neuen Wackersdorf"
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29. April 2018

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