Pfarrei St. Stephanus Wackersdorf
Pfarrei St. Stephanus Wackersdorf
Bild Lothar Prechtl

Pfarrgemeinde verabschiedet langjährige Mesnerin mit großem Dank

 

Die Pfarrgemeinde Wackersdorf hat ihre langjährige Mesnerin Claudia Wagner mit herzlichen Worten und großer Dankbarkeit verabschiedet. Über mehr als zehn Jahre hinweg versah sie ihren Dienst in der Pfarrkirche St. Stephanus mit Zuverlässigkeit, Sorgfalt und Engagement.

Pfarrer Werner Sulzer würdigte in seinen Dankesworten besonders ihre Beständigkeit und Flexibilität: In ihrer Dienstzeit wirkten drei Pfarrer und vier Pfarrvikare in der Pfarrei – jede Persönlichkeit mit eigener Prägung. Claudia Wagner verstand es stets, sich auf neue Situationen einzustellen und ihren Dienst mit großem Verantwortungsbewusstsein auszuführen.

Ein besonderes Merkmal ihres Wirkens war die liebevolle und geschmackvolle Gestaltung des Kirchenraums. Dank ihrer Ausbildung zur Floristin erhielt die Pfarrkirche zu jeder Jahreszeit und zu jedem Anlass einen würdigen und einladenden Rahmen.

Doch ihr Engagement ging weit über die klassischen Aufgaben einer Mesnerin hinaus. Für Kinder und Jugendliche war sie eine verlässliche Ansprechpartnerin. Neben der Begleitung der Ministrantinnen und Ministranten organisierte sie vielfältige Aktivitäten – bis hin zu mehrtägigen Ausflügen. Auch die eigenständige Gestaltung von Kreuzwegen und Maiandachten zeugte von ihrer Verbundenheit mit der Pfarrgemeinde.

Die gesamte Pfarrgemeinde – vertreten durch Pfarrer Werner Sulzer, Pfarrvikar Pater Robin, die Kirchenverwaltung, den Pfarrgemeinderat, die Kommunionhelferinnen und -helfer, die Lektorinnen und Lektoren sowie die Ministrantenschar – sprach ihren herzlichen Dank für das stets vertrauensvolle und harmonische Miteinander aus. Für ihren weiteren Lebensweg wünscht die Pfarrei Claudia Wagner Gesundheit, Zufriedenheit und Gottes reichen Segen.

Ebenfalls verabschiedet wurde ihr langjähriger Urlaubsvertreter Reiner Rosner, der über mehr als acht Jahre hinweg zuverlässig unterstützte und immer dann zur Stelle war, wenn Hilfe benötigt wurde.

Mit Applaus und kleinen Zeichen der Wertschätzung endete eine Ära im Mesnerdienst unserer Pfarrei. 

Bericht und Bilder Lothar Prechtl

31.01.2026

 

Ein Abend zum Innehalten – erste „NightFire“ in St. Stephanus

 

Ein besonderer Zauber lag am vergangenen Samstagabend in der Pfarrkirche St. Stephanus: Die Pfarrgemeinderäte aus Wackersdorf und Steinberg am See hatten erstmals zu einer „NightFire“ eingeladen – und viele folgten der Einladung zu einem Abend der Ruhe, des Gebets und der Begegnung mit Gott.

Die Kirche zeigte sich in ungewohntem Licht. Rotgelbe Farben mit blau gemischt, tauchten den Raum in eine ganz eigene Atmosphäre und machten schon beim Eintreten spürbar: Dieser Abend ist anders. Gedanken, die nachdenklich machten und manchmal auch ein Lächeln hervorriefen, begleiteten die Besucherinnen und Besucher durch die Stunden – getragen von viel Musik und Stille.

Musikalisch eröffnete der Chor Corde Vobiscum aus Schmidmühlen unter der Leitung von Sabine Lang den Abend mit „Komm, jetzt ist die Zeit, wir beten an“. Zwischen den Liedern luden kurze Texte dazu ein, eigene Anliegen zu formulieren und sie in der Gebetsbox ganz bewusst vor Gott zu bringen.

Ein Bläserquintett leitete mit kraftvollen Klängen, unter anderem „Highland Cathedral“, zum nächsten Abschnitt über.

 Der Kirchenchor Wackersdorf unter der Leitung von Bastian Wagner vertiefte die meditative Stimmung mit Liedern wie „Anima Christi“ und „Anker in der Zeit“.

Den dritten Teil des Abends gestaltete das Holy-Hour-Team aus Steinberg am See. Mit Klavier, Gitarre und Querflöte berührte besonders das Lied „Jesus berühre mich“ viele der Anwesenden und passte eindrucksvoll zur Atmosphäre des Abends.

Wie schnell die zweieinhalb Stunden vergingen, war am Ende deutlich spürbar. Menschen aller Generationen – von jungen Familien mit Kinderwägen bis hin zu Seniorinnen und Senioren – nutzten diese besondere Form des Gottesdienstes als kleine Auszeit vom Alltag.

Mit dem eucharistischen Segen und dem gemeinsam gesungenen Abendlied „Du lässt den Tag nun enden“ fand die erste „NightFire“ einen stimmungsvollen Abschluss. Ein Abend, der noch lange nachklingen durfte.

Bericht und Bilder Lothar Prechtl

31.01.2026

 

Vorstellung der Firmkandidaten 2026

 

Im feierlichen Vorabendgottesdienst haben sich unsere Firmkandidatinnen und Firmkandidaten 2026 der Pfarrgemeinde vorgestellt.

 

Pfarrer Werner Sulzer machte in seiner Begrüßung deutlich, dass der Heilige Geist keine feste Gestalt hat, sondern im Leben jedes einzelnen Menschen wirksam wird. Genau das macht ihn so spannend – und manchmal auch schwer zu begreifen.

 

In seiner Predigt griff Diakon Stefan Lobinger die Worte aus dem Evangelium auf: „Ihr seid das Salz der Erde.“ Er ermutigte die Jugendlichen, mutig Verantwortung zu übernehmen und die Welt aktiv mitzugestalten. Gerade Christen seien von Jesus dazu berufen, Haltung zu zeigen und Wirkung zu entfalten.

 

Besonders schön war auch die aktive Mitgestaltung des Gottesdienstes: Gemeinsam mit Pastoralreferentin Margaret Bayer hatten die Jugendlichen den Bußakt und die Fürbitten vorbereitet und so ihre persönliche Handschrift eingebracht.

 

Musikalisch wurde der Gottesdienst von Corde Vobiscum unter der Leitung von Sabine Lang aus Schmidmühlen stimmungsvoll gestaltet.

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