Pfarrei St. Stephanus Wackersdorf
Pfarrei St. Stephanus Wackersdorf

31.12.2021

 

Jahresabschlussgottesdienst

 

Zum Jahresabschlussgottesdienst konnte Pfarrer Christoph Melzl als Konzelebranten den aus Wackersdorf stammenden Pater Stefan Hofmann begrüßen. Am letzten Tag des Jahres feiern wir den Gedenktag des Heiligen Silvester. Er war ein Förderer der Kirche und gilt als Mann der Wende. Auch der Silvestertag ist jedes Jahr ein Tag der Wende: vom alten in das neue Jahr, von der Vergangenheit in die Zukunft. Gott selbst schenkt uns das neue Jahr.

PGR-Sprecher Gerd Reimer blickte wieder auf das vergangene Kirchenjahr zurück. Das Jahr 2021 stand weiterhin unter dem Einfluss der Corona-Pandemie. Trotzdem bereicherten viele Angebote das Zusammenleben in der Gemeinde. Detaillierte Informationen können sie sich mit den Berichten auf unserer Homepage in Erinnerung rufen. Einen Rückblick in Bildern finden Sie auf dem YouTube-Kanal der Pfarrei.  https://youtu.be/Wa5NbobIRFE  

 

Leider mussten aber einige wichtige Aktionen ausfallen: z. B. das Kinderbibelwochenende für die Erstkommunionkinder, der Ministrant/innen-Ausflug, der Pfarrausflug, die Nikolausaktion. „Gott wurde nicht abgeschafft,“ so der PGR-Sprecher. „Das Entscheidende ist da.“ 

Großer Dank gilt allen, die in der Pfarrei Wackersdorf und den Filialen Heselbach und Kronstetten aktiv sind und so zu einer lebendigen großen Pfarrgemeinde beitragen.

 

Im März 2022 finden wieder die Pfarrgemeinderatswahlen statt. Gerd Reimer ermutigte die Pfarrangehörigen sich als Kandidatin oder Kandidat zur Verfügung zu stellen und die Wahlen zu unterstützen.

 

Ein großer Dank gilt vor allem unseren Ortsgeistlichen Pfarrer Christoph Melzl und Pfarrvikar Pater Beschi. Reimer dankte auch der Messerin Claudia Wagner, die sich weit über ihren Messnerinnendienst für die Pfarrei einsetzt.

 

Für ihren langjährigen Dienst in der Pfarrei wurden geehrt:

Erika Bauer, Monika Betz, Bettina Kolbeck, Agnes Lang, Annelies Oppl, Brigitte Eisenhofer, Sieglinde Klein, Gertraud Kerschner, Liane Tischner, Gerhard Hacker, Gerhard Reimer, Christine Reimer, Hans Krettner, Armin Mückl und Ludwig Suckert.

 

Mit einem großen Dank verabschiedet wurden:

Alfred Vogl (Krippenaufbau seit 30 Jahren),

Gisela Steinbauer und Marliese Hacker (Caritassammlerin)

Inge Huber und Hildegard Gaida (Kirchenreinigung)

Ulrike Schneider (Vorsitzende Frauenbund bis 2021)

 

Allen ein gutes und gesegnetes Jahr 2022!

Fotos Fam. Prechtl

26.12.2021

 

Fest der Hl. Familie – Ehrung und Verabschiedung von Ministrantinnen und Ministranten

 

Am 2. Weihnachtsfeiertag feiern wir das Fest des Erzmärtyrers Stephanus, dem Patron unserer Pfarrkirche. In der Kirchenliturgie steht zusätzlich das Fest der Heiligen Familie, das immer am Sonntag nach Weihnachten gefeiert wird. „Gott schrieb seine Geschichte in einer Familie“, so Pfarrer Melzl in seiner Begrüßung. „Die Familie ist das Fundament in der Welt. Sie ist eine kostbare Gabe.“

Die Ehrung und die dankbare Verabschiedung von Ministrantinnen und Ministranten stand im Licht des heutigen Gottesdienstes. Sie sind und bleiben Mitglieder der großen Pfarrfamilie.

Für 5 Jahre Dienst am Alter geehrt wurden:

  • Nicola Markus
  • Plößl Sarah
  • Vogl Lena
  • Weingärtner Anna
  • Winter Johannes
  • Zilch Vinzenz

 

Für 6 Jahre Dienst am Alter geehrt wurden:

  • Chomiczewski Maciej
  • Keck Leonie
  • Knerer Antonia
  • Knerer Kilian
  • Seidl Simon
  • Thanei Florin
  • Thanei Theresa
  • Vogl Jonas
  • Wagner Andrea

 

Für 11 Jahre Dienst am Alter geehrt wurde:

  • Suckert Andreas

Ein großer Dank gilt denen, die über viele Jahre hinweg vorbildlich den Dienst am Altar verrichtet haben und heute aus der Mini-Schar verabschiedet wurden. Pfarrer Melzl hob das tolle Miteinander hervor.

 

9 Jahre:                Faltermeier Chiara

                            Vogel Christina

 

10 Jahre:             Eichinger Sabrina

     Meisel Katja

     Merl Jonas

     Roidl Michael

 

12 Jahre:             Eichinger Christina

     Faderl Tobias

     Faltermeier Lea

     Haller Sina

     Jäger Tamara

     Wagner Florian

 

13 Jahre:             Jäger Tobias

     Prechtl Marina

                          Vogel Dominik

 

14 Jahre:             Merl Juliane

     Weiherer Moritz

 

15 Jahre:             Roidl Maria

 

16 Jahre:             Götzer Simone

 

17 Jahre:             Prechtl Magdalena

     Weiherer Sebastian

19.12.2021

 

Advent – a schene Zeit

 

Die Pfarrei beteiligte sich am XXL-Adventkalender der Gemeinde Wackersdorf. Unter dem Motto „Advent – a schene Zeit“ gestaltete der Pfarrgemeinderat eine besinnliche Stunde in der Pfarrkirche. 

Fotos Fam. Prechtl

19.12.2021

 

Lichter im Advent – Übergabe Friedenslicht aus Betlehem

 

Die Friedenslichtaktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet“.

Auch wenn die Übergabe in diesem Jahr nicht im üblichen großen Rahmen mit einem gegenseitigen Besuch der Partnergemeinden erfolgte, verbindet das Friedenslicht die Menschen der Gemeinden Alberndorf in der Riedmark und Wackersdorf.

Bürgermeister Thomas Falter bekam das Friedenslicht in der vergangenen Woche von Pfarrer Dr. A. Amala Raj, Bürgermeister Martin Tanzer und Willi Putz überreicht und brachte es nach Wackersdorf. Die feierliche Übergabe an die Pfarrgemeinde Wackersdorf erfolgte im heutigen Familiengottesdienst zum 4. Advent.

 

Die Lichter im Advent waren heute der rote Faden durch den Gottesdienst. Vor dem Altar war ein Adventskranz mit 24 Lichtern auf einem Wagenrad aufgebaut. Die kleinen Kerzen symbolisieren die Werktage und die vier großen Kerzen die Adventssonntage.

Religionspädagoge Helgo Boehlkau erklärte den Ursprung dieses Adventskranzes: Die Tradition geht ins 19. Jahrhundert zurück. Im evangelisch geprägten Rauhen Haus in Hamburg - einer 1833 von Johann Hinrich Wichern gegründeten Stiftung für die Betreuung von Kindern - spielte das Weihnachtsfest eine große Rolle.

In der Vorweihnachtszeit fragten die Kinder Wichern immer wieder, wann denn nun endlich Weihnachten sei.

Um dieser Frage zuvorzukommen und den Kindern das Warten leichter zu machen, bastelte er 1839 einen Adventskranzkalender auf einem Wagenrad.

Nachdem auch der diesjährige Advent sehr lang ist, soll der Adventskranz in unserer Pfarrkirche das Warten in den nächsten Tagen verkürzen.

Der Prediger fragte: „Wann fängt Weihnachten an? Immer wenn wir anderen Helfen und wir damit Licht sind für andere. Mache dich auf und werde Licht, nicht nur an Weihnachten.“

Zum Schluss des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Melzl bei Bürgermeister Thomas Falter für die Überbringung des Friedenslichtes und sendete die besten Segenswünsche an unsere Partnergemeinde Alberndorf in der Riedmark.

 

Weitere Informationen zum Friedenslicht im Internet. https://www.friedenslicht.de

Fotos Fam. Prechtl

05.12.2021

 

Kirchenmaus on Tour – Nikolaus!

 

Die Kirchenmaus begrüßte auf dem Waldspielplatz am Weinberg viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern. Die Kinder wollten den Hl. Nikolaus kennenlernen. Wer ist dieser Nikolaus, der alljährlich am 5. Dezember die Kinder besucht? Nach einer kurzen Wanderung kam der Hl. Nikolaus und erzählte aus seinem Leben. Er hatte für die Kinder auch eine kleine Gabe dabei. Die Anwesenden belohnten dies mit dem Nikolauslied „Lasst und froh und munter sein“.

Zurück am Waldspielplatz spendete Kaplan Pater Beschi den Schlusssegen. Religionspädagogin i.V. Karin Hauenstein bedankte sich bei allen für das Kommen und Mitfeiern und lud für die nächsten Treffen in 2022 ein.

 

Über die Kirchenmaus

Kirchenmaus on Tour ist ein ökumenisches Angebot der katholischen Pfarrei St. Stephanus in Wackersdorf und der Evangelischen Kirche Schwandorf für Kinder und Eltern.

Gemeinsam mit der Maus suchen wir außerhalb der Kirchenmauern nach Gottes Spuren. Dabei treffen wir interessante Menschen, lernen besondere Orte kennen, spielen lustige Spiele und feiern währenddessen gemeinsam Gottesdienst.

Die Kirchenmaus on Tour findet circa alle zwei Monate Sonntag nachmittags gegen 15 Uhr statt und bietet sich als Ausflug für die ganze Familie an.

Nähere Informationen zu den einzelnen Touren gibt es zeitnah auf der Homepage. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, aber für unsere Planungen hilfreich.

Fotos Fam. Prechtl

27.11.2021

 

9. Ehejubiläumsfeier der Pfarrei Wackersdorf

 

Nach dem Ausfall im Jahr 2020 hätten wir uns vor zwei Monaten, als wir uns zur Vorbereitung trafen, nicht gedacht, dass wir nur eingeschränkt feiern können. Um so schöner war es heute, dass wir mit mehr als 30 Paaren diesen Dankgottesdienst feiern konnten. Eine besondere Freude war die musikalische Gestaltung durch den Kirchenchor unter Leitung von Rudi Mandl und Bastian Wagner an der Orgel.

In der Begrüßung zitierte Pfarrer Melzl einen Tipp für Frischvermählte: „Wenn ihr streitet, dann versöhnt euch vor dem Einschlafen.“ Versöhnung ist wichtig für ein langes Eheleben.

In der Predigt wies Pfarrer Melzl darauf hin, dass es eine Partnerschaft „light“ nicht gibt. Liebe ist eine Aufgabe die jeden Tag Arbeit verlangt. Liebe heißt: ich akzeptiere dich so wie du bist. „Die christliche Ehe schöpft ihre Kraft von Gott,“ so Pfarrer Melzl.

Nach dem Gottesdienst hatten die anwesenden Paare die Möglichkeit zum Einzelsegen. Zur Erinnerung an diesen Abend erhielten die Paare eine Rose und eine Rolle mit einer kleinen Geschichte.

Ein herzlicher Dank gilt dem Vorbereitungsteam. Alle waren der Meinung: nächstes Jahr wieder! J

 

Die Liebe ist langmütig, / die Liebe ist gütig. / Sie ereifert sich nicht, / sie prahlt nicht, / sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, / sucht nicht ihren Vorteil, / lässt sich nicht zum Zorn reizen, / trägt das Böse nicht nach. (1. Kor 13)

24.11.2021

 

 

„Red Wednesday“

 

Die Farbe Rot stand heute im Mittelpunkt. Viele Kirchen und öffentliche Gebäude weltweit wurden rot angestrahlt. Die Farbe Rot kennen wir in der Kirche als Farbe für liturgische Gewänder bei zahlreichen Märtyrerfesten oder-gedenktagen. Rot steht für das Blut, das viele Christen wegen ihres Glaubens vergossen haben. Zu den „Blutzeugen“ zählt auch unser Pfarrpatron, der Heilige Stephanus, der als erster Märtyrer gilt.

 

Hunderte Millionen Christen in aller Welt leben aber auch heute in einem Umfeld, in dem sie gewaltsam verfolgt diskriminiert oder an der freien Ausübung ihres Glaubens gehindert werden. Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, hat KIRCHE IN NOT 2015 die Initiative „Red Wednesday“ ins Leben gerufen.

Der Pfarrgemeinderat schloss sich der Aktion an. Während der Feier des Gottesdienstes wurde unser Kirchturm rot angestrahlt. Neben dem Gebet für die verfolgten Christinnen und Christen gedachten die Gottesdienstbesucher/innen auch an die Gläubigen aller Religionen auf der Welt, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden oder auch unter der Intoleranz einer Weltanschauung zu leiden haben. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Karin Hottner, Maria Roidl und Gerhard Brunner. Pfarrer Melzl spendete den Anwesenden den Aaronitischen Segen. 

MINISTRANTEN HESELBACH

 

Langjährige Ministranten geehrt und verabschiedet

 

Beim Sonntagsgottesdienst in der Filialkirche St. Barbara

Heselbach wurden einige Ministranten für ihre langjährigen Dienste am Altar geehrt und verabschiedet. Pfarrer Christoph Melzl zelebrierte den festlichen Gottesdienste und dankte seinen Ministranten.

 

Geehrt wurden:

Lea Ettl, 5 Jahre

Florian Obermeier, 5 Jahre

Leonie Kermer, 10 Jahre

Sebastian Meierhofer, 10 Jahre

 

Verabschiedet wurden:

Lorena Suckert, 3 Jahre

Lena Suckert, 6 Jahre

Luisa Suckert, 8 Jahre

Lena Urban, 9 Jahre

Tobias Ippisch, 11 Jahre

Melanie Hermann, 14 Jahre

 

Fotos und Bericht Konrad Resnikschek

Foto und Bericht Konrad Resnikschek

29.10.2021

 

Kolleginnen und Kollegen verabschiedeten die langjährige Pfarrsekretärin Christa Mehrl

 

Bei einem gemeinsamen Mittagessen wurde die langjährige Pfarrsekretärin Christa Mehrl feierlich, nach 20 Jahren Tätigkeit im Pfarrbüro, von ihren Kolleginnen und Kollegen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Frau Mehrl bleibt der Pfarrei weiterhin als Urlaubs- und Krankheitsvertretung erhalten.

Die neue Pfarrsekretärin ist Gaby Royer (dritte von links).

Foto Fam. Prechtl

24.10.2021

 

Kirchencafé

 

Nach der Zwangspause fand am letzten Sonntag im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst das 2. Kirchencafé im Pfarrheim statt. 

 

In zwangloser Runde kamen die Gäste ins Gespräch und konnten Neuigkeiten austauschen. Zum nächsten Kirchencafé sind Sie gerne eingeladen.

Fotos Fam. Prechtl

23. Oktober 2021

 

Verabschiedung Prof. Stefan Weiherer

 

Im Samstagvorabendgottesdienst wurde Stefan Weiherer von der Pfarrgemeinde verabschiedet. Er war nochmals als Lektor und Kommunionhelfer aktiv.

Bei den Abschiedsworten erzählte Pfarrer Melzl von seiner ersten Begegnung im Jahre 2014. Weiherer bot von sich aus Hilfe in der Pfarrei an. „Das war für mich als neuer Pfarrer von Wackersdorf sehr überraschend“, so Pfarrer Melzl. „Das war mir noch nie passiert.“

Im ehrenamtlichen Dienst für die Pfarrei engagierte sich Stefan Weiherer als:

  • Kommunionhelfer
  • Lektor
  • Zeremoniar bei Hochfesten wie Ostern oder Fronleichnam

Die liturgischen Aufgaben versah Herr Weiherer mit großem Feingefühl und Respekt vor dem gottesdienstlichen Handeln.

Im Jahr 2018 wurde Herr Weiherer in die Kirchenverwaltung gewählt. Hier war er als Sicherheitsbeauftragter tätig und setzte sich besonders für das Anliegen der Nachhaltigkeit ein. Dass die Pfarrei das Klimaschutzprojekt der Diözese nun umsetzen wird, ist vor allem auch sein Verdienst. Als Berater bei sämtlichen technischen Fragen war er schon berufsbedingt der perfekte Ansprechpartner.

 

In den Dank eingeschlossen ist auch seine Frau Ursula Weiherer. Frau Weiherer war viele Jahre Mitglied des Pfarrgemeinderates. Auch nach dem Ausscheiden war sie zur Stelle, wenn sie gebraucht wurde, z. B. beim Ehejubiläumsabend.

Für dies alles und noch mehr sagt die Pfarrei Stefan und Ursula Weiherer ein großes Dankeschön und wünschen Ihnen ein gutes Eingewöhnen am neuen Wohnsitzort.

Foto Resnikschek

Kindergarten „Villa Kunterbunt“ bekommt den Erntealtar

 

Die katholische Kirche feierte kürzlich das Erntedankfest, so auch in der Heselbacher Filialkirche St. Barbara. Der Erntealtar war reichlich mit frischem Obst und Gemüse dekoriert. „Nachhaltig und bewusst mit den Lebensmitteln der Schöpfung umgehen, das ist sehr wichtig“, gab die Kindergärtnerin Marianne Knauer ihren Kindergartenkindern mit auf den Weg.

 

Der Wackersdorfer Pfarrer Christoph Melzl hatte zusammen mit Mesner Konrad Resnikschek die gute Idee, dieses Jahr die vielen Früchte des Erntedankfestes an den benachbarten Kindergarten Villa Kunterbunt zu spenden. Eine ausgewählte Gruppe von Kindern nahm die Gaben der Erde zusammen mit Bürgermeister Thomas Falter in Empfang. Die Kinder kochten zusammen mit ihren Betreuern: Suppen, Eintöpfe und Fruchtsäfte.

 

03.10.2021

 

 

Erntedank

 

Die Ernte ist eingebracht. An Erntedank geht der Dank an Gott, nicht nur für die Früchte der Erde, sondern für alle Lebensbereiche unseres Lebens.

 

In der Predigt veranschaulichte Pfarrer Melzl mit einer Geschichte, dass wir nur das gut hören, auf das wir zu achten gewöhnt sind. In die Natur hineinhören und hineinfühlen für ein ökologische Handeln ist notwendig. Der Schöpfungstag in Wackersdorf verdeutlichte, dass der Klimawandel ein Umdenken in unserem Konsumverhalten nötig macht.

„Es braucht eine nachhaltige Lebensweise im christlichen Bewusstsein,“ so Pfarrer Melzl.

 

Die Erntealtare (in Wackersdorf aufgebaut von den Ministranten mit Unterstützung von Claudia Wagner) veranschaulichen uns die Gaben der Erde.

 

Am nächsten Wochenende werden wieder fair gehandelte Waren zu den Gottesdiensten zum Kauf angeboten. Der Erlös der Aktion geht an unsere Patendiözese Wau im Südsudan.

 

Erntealtar Heselbach Fotos Konrad Resnikschek

Fotos Fam. Prechtl

17. Schöpfungstag im Bistum Regensburg - „Auf dein Wort hin!“ (Lk 5,5)

 

 

In diesem Jahr fand der Schöpfungstag in Wackersdorf statt. Bei herrlichem Sonnenschein trafen sich über 200 Teilnehmer zum Auftakt am Wackersdorfer Mehrgenerationenhaus. In verschiedenen Gruppen und Workshops stand das Thema „Schöpfung und Klimaschutz“ im Mittelpunkt.

 

Ankerpunkt war das ökumenische Mittagsgebet auf dem neuen Parkplatz. Pfarrer Melzl begrüßte dazu die Vorsteher Domkapitular Thomas Pinzer, Regionalbischof Klaus Stiegler vom Evang.-Luth. Kirchenkreis Regensburg und Archimandrit Georgios Siomos von der Griech.-Orthodoxen Metropolie München. Dekan Hans Amann zeigte sich sehr erfreut, dass diesjährige Schöpfungstag im Dekanat Schwandorf seine Heimat hat. Musikalisch gestaltet wurde das Mittagsgebet von der Gruppe „Sound of Joy“.

 

Nachmittags wurden die sechs Preisträger des Schöpfungspreises Genesis 2021 ausgezeichnet. Gesucht wurden spirituell-kreative Aktionen.

 

Zum Abschluss gab der Oberpfälzer Autor und Musiker Hubert Treml mit seinem Musikerkollegen Robert Prill ein kurzes Konzert. Er stellte ein paar Lieder seiner neuen CD „Himmel“ vor.

 

Domkapitular Thomas Pinzer dankte allen, die zum Gelingen des Schöpfungstages 2021 beigetragen haben.

 

Die Fotos zeigen Impressionen vom Mittagsgebet, der Preisverleihung und dem Konzert von Hubert Treml.

Fotos Konrad Resnikschek

Heselbacher Ministranten unternahmen einen Ausflug mit Esel-Wanderung

 

Endlich konnten die Heselbacher Ministranten wieder einen Ausflug unternehmen, was seit gut anderthalb Jahren wegen der anhaltenden „Corona-Pandemie“ leider nicht mehr möglich war. Zusammen mit ihren Eltern, Betreuern und Mesner Konrad Resnikschek besuchten die Ministranten den Bauernhof der Familie Suckert in Haselbach und unternahmen mit Josef Suckert eine geführte Esel-Wanderung. Zusammen mit den Eseln „Jogi und Franz“ spazierten sie durch die Wälder und Fluren Haselbachs. Im Anschluss besuchte die Ausflugsgruppe den Abendgottesdienst, den der Ortspfarrer i. R. BGR Andreas Renner zelebrierte. Bei einem gemeinsamen Abendessen und gemütlichen Beisammensein klang der Tag beim Haselbacher Kirchawirt aus.

Fotos Konrad Resnikschek

09.08.2021

 

66 Jahre Filialkirche St. Barbara

 

Am zweiten Sonntag im August feiern die Bewohner des Ortsteils Heselbach ihre „Kirwa“. Seit mittlerweile 66 Jahren steht das Gotteshaus, dass aus den Bausteinen der alten Wackersdorfer Pfarrkirche erbaut wurde.

 

Wegen der Corona-Pandemie wurde der Festgottesdienst im Freien beim Schützenheim gefeiert. Pfarrer Christoph Melzl zelebrierte die Eucharistiefeier. Die Heselbacher Kirwamusikanten gestalteten die Messfeier musikalisch. Im Anschluss fand die weltliche Kirchweihfeier im Gasthof Besenhardt-Suckert statt.

Fotos Fam. Prechtl

25.07.2021

 

Verabschiedung der langjährigen Pfarrsekretärin Christa Mehrl

 

„Etwas mehr Geruhsamkeit,

auch für schöne Dinge Zeit,

die man sonst sich hat versagt

und auf später hat vertagt,

Wohlbefinden obendrein,

so soll es von nun an sein.“

 

Mit diesem kurzen Gedicht aus der Versschmiede leitete Pfarrer Melzl die Verabschiedung von „unserer“ Christa Mehrl ein. „Endlich mehr Ruhe; viel Zeit, um sich schönen Dingen zu widmen und für sich selbst zu sorgen und dazu unbedingt Gesundheit.“

 

20 Jahre hat Christa Mehrl das Pfarrbüro mit Engagement, Zuverlässigkeit und Kompetenz bereichert. Dabei hat sie drei Pfarrer tatkräftig in der Verwaltung unterstützt: fünf Jahre Pfarrer Heinrich Börner, acht Jahre Pfarrer Hubert Bartel und sieben Jahre Pfarrer Christoph Melzl. Auch Pastoralreferenten, Kapläne und die Kirchenpflegerin konnten stets auf ihre Hilfe zählen.

 

20 Jahre lang – das ist eine stattliche Zeit, wenn man bedenkt, wie vielfältig und umfangreich die Aufgaben einer Pfarrsekretärin sind. Auch die Bibel spielt gerne mit Zahlen und auch die Zahl 20 hat eine Bedeutung, die Perfekt auf die Dienstzeit zutrifft. Die 20 steht in der Heiligen Schrift symbolisch für Verantwortung. Verantwortungsgefühl gekoppelt mit Sorgfalt zeichnete Christa Mehrl aus.

 

Wenngleich Christa Mehrl noch fünf Wochenstunden und im Urlaubs- und Krankheitsfall im Pfarrbüro tätig sein wird, dankte ihr heute die Pfarrei für ihre Arbeit. „Möge die Freundlichkeit und die Herzlichkeit, mit denen du deinen Mitmenschen im Pfarrbüro begegnet bist, um ein Vielfaches zu dir zurückkehren“, schloss Pfarrer Melzl den Dank.

 

Vergelt’s Gott, liebe Christa Mehrl! 

15.07.2021

 

Firmung

 

Durch Hwst. H. Weihbischof Dr. Josef Graf erhielten 54 junge Christinnen und Christen aus der Pfarrei St. Stephanus das Firmsakrament.

Aufgrund der Pandemie wurde die Firmung auf zwei Gottesdienst aufgeteilt. Da aber trotzdem nur der Pate bzw. die Patin mit einem Elternteil in der Pfarrkirche sein konnte, wurden die Gottesdienste wieder von Lothar Prechtl live über YouTube übertragen.

 

Die musikalische Gestaltung übernahm eine Gesangsgruppe aus Nittenau unter der Leitung von Michaela Kangler-Lang. 

27. Juni/4. Juli 2021

 

Erstkommunion 2021 – Mit Jesus in einem Boot

 

Auch in diesem Jahr war es erforderlich, dass die Erstkommunion in mehrere Gottesdienste aufgeteilt wurde. Da aber trotzdem nicht alle Verwandten in der Pfarrkirche Platz fanden, wurden die Gottesdienste von Lothar Prechtl in youtube live übertragen.

 

Die Erstkommunionfeier stand unter dem Motto „Mit Jesus in einem Boot“. Im Altarraum war ein kleines Segelboot aufgebaut, in welchem Jesus und die Erstkommunionkinder bildlich in einem Boot saßen. So ist es auch im Leben: Jesus ist immer im Boot, egal in welcher Lebenssituation wir uns gerade befinden.

Der Gottesdienst wurde von allen Kindern in verschiedenen Elementen mitgestaltet. Ein herzlicher Dank galt der Gruppe „Sound of Joy“ für die musikalische Gestaltung. 

 

 

Foto Lothar Prechtl
Fotos Fam. Prechtl

03.06.2021

 

Fronleichnam

 

- Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi – mal anders!

 

Die Verantwortlichen der Pfarrei entschlossen sich, aufgrund der Pandemiebedingungen auf die Fronleichnamsprozession zu verzichten. Die Pandemie erfordert neue Wege, was uns auch zum Umdenken anregen kann. Letztlich wichtig ist, dass man mit dem Herzen dabei ist und aus dem vielen drumherum das wesentliche im Blick hat.

Das Hochfest Fronleichnam ist ein öffentliches Fest, das die Gemeinschaft mit Jesus bekundet. Die Botschaften der Schriftlesungen beziehen sich unmittelbar auf das Mahl mit Jesus und die Einsetzung der Eucharistie und des Priestertums.

 

Pater Beschi betonte in der Predigt, welche großartige Bedeutung es hat, dass Jesus uns seinen Leib und sein Blut zur Speise gibt. Das Blut ist wichtig für uns, z.B. durch das Spenden zur Rettung anderer Menschen.

 

Anstelle der Prozession wurde zum Schluss des Gottesdienstes das Allerheiligste ausgesetzt. Nach der Anbetung erteilte Pater Beschi den eucharistischen Segen für den Ort und die Menschen.

Mit Applaus bedankten sich die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher bei der Kantorengruppe, die ihre Vielseitigkeit auch mit dem Erklingen von Blasinstrumenten zeigten.

Einige ließen es sich nicht nehmen, trotz des Ausfalles der Prozession in gewohnter bayerischer Tracht den Gottesdienst zu feiern.

Fotos Fam. Prechtl

24.05.2021

 

Ökumenischer Gottesdienst

 

Zum dritten Mal lud die evangelische und katholische Kirchengemeinde zu einem ökumenischen Gottesdienst ein. Bei schönem Pfingstwetter versammelten sich die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher beider Konfessionen am Theatron beim Murner See.

 

„Stellen wir uns in der freien Natur im Seenparadies unter den Segen und der Gegenwart Gottes,“ so die Begrüßung von Pfarrer Christoph Melzl. „Bereits Theodor Fonante sagte: Der Pfingsttag kennt keinen Abend, denn seine Sonne, die Liebe, geht nie unter. 50 Tage nach Ostern soll diese Liebe Gottes weitergehen.“

Die Worte der Predigt übernahm Diakon Jürgen Weich. Er erinnerte an die gestrige Pfingstgeschichte. An Pfingsten feiern wir den Geburtstag der Kirche. Das eigentliche Pfingstwunder ist aber der unscheinbare Geist Gottes, der die verschlossenen Münder geöffnet hat und den Himmel aufgerissen hat.

 

„Ist die Kirche alt geworden? Wo ist der Geist Gottes? Diese Fragen stellte Diakon Weich an die Anwesenden. Als Antwort zitierte er das Motto des Kirchentages 2021: Schaut hin und hört zu! Der Tag wird kommen, an dem wir uns wieder in die Arme nehmen können. Diakon Weich erweiterte den Satz, dass er auch glaubt, dass die Konfessionen sich irgendwann in die Arme nehmen können zum Nutzen aller. „Wir dürfen den Geist Gottes Wunder zutrauen. Er weht wann und wo er will,“ schloss Diakon Weich seine Predigt.

 

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Frau Fuß.

 

Herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern.

Foto Heike Kimmer-Fersch

21.05.2021

 

Maiandacht Frauenbund

 

Der Frauenbund Wackersdorf konnte dieses Jahr wieder treue Vereinsmitglieder ehren.

 

 

 

Pandemiebedingt wurden am 21.05. in der Pfarrkirche St. Stephanus Wackersdorf die Ehrungen für das letzte Jahr sowie für 2021 vorgenommen.

Geehrt wurde die treue Mitgliedschaft für 25 und 40 Jahre zum Verein.

 

Vor den Ehrungen organisierte der Frauenbund eine Maiandacht, die musikalisch von den Kantoren der Pfarrkirche St. Stephanus Wackersdorf mit Marienlieder gestaltet wurde.

Im Vorfeld konnte der Frauenbund noch an Frau Maria Bräu, Bereichsleiterin  der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen Schwandorf e. V.  eine Spende über 500 Euro übergeben. Frau Bräu stellte die Arbeit der Lebenshilfe kurz vor. Weiter bedankte sich Frau Bräu recht herzlich  für die Unterstützung und erklärte, dass das Geld für die Anschaffung eines „Badelifters“  in der Einrichtung mit verwendet wird.  Ein Teil der Spende des Frauenbundes  stammte aus dem diesjährigen Erlös des Palmbüschlverkaufs.

Foto Heike Kimmer-Fersch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend nahm die Vorsitzende des Frauenbundes Wackersdorf, Frau Ulrike Schneider die Ehrungen vor.

 

Dies sind:

 

25 Jahre im Jahr 2020:

Ursula Friedl

Brigitte Gradl

Rita Kerschner

Elfriede Kühner

Antonie Roith

Christine Seebauer

Maria Wittmann

Elisabeth Zenger

Andrea Zinger

 

40 Jahre im Jahr 2020:

Christa Dotzler

Christa Feldmeier

Gunda Flierl

Inge Huber

Luise Sturm

Foto Heike Kimmer-Fersch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25 Jahre im Jahr 2021:

Gabi Dirmeier

Marion Felsmann

Regina Gruber

 

40 Jahre im Jahr 2021:

Anneliese  Buttler

Annemie Koch

Anneliese Oppl

Anneliese Reitmeier

Gabi Rittler

02.05.2021

 

Verleihung der Bischof-Johann-Michael-von-Sailer-Medaille

 

Am heutigen Sonntag hatte Pfarrer Christoph Melzl die ehrenvolle Aufgabe im Namen von Bischof Rudolf Voderholzer drei engagierte Personen der Pfarrei mit der Bischof-Johann-Michael-von Sailer-Medaille zu ehren. Es ist eine hohe bischöfliche Auszeichnung für Laien. 

Annelies Buttler

 

Frau Buttler ist seit 1989 Kirchenpflegerin und Mitglied der Kirchenverwaltung. Sie führt die Kirchenkasse und ist die „rechte Hand“ des Pfarrers bei der Verwaltung der Pfarrei. Die Kirchenpflegerin ist maßgeblich an den Baumaßnahmen, zuletzt beim Bau des neuen Pfarrhauses, beteiligt. Am Herzen liegen ihr die kirchlichen Außenlagen. Neben der Kirchenverwaltungstätigkeit ist Frau Buttler immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wird. 

Walter Buttler

 

Herr Buttler ist aus dem Garten der Pfarrei nicht wegzudenken. 30 Jahre hat er den Rasen rund um die Kirche gemäht. Im Zuge dessen war ihm auch immer die Pflege der Außenanlagen ein Anliegen. Die Kirche mit dem Vorplatz soll sauber und ordentlich sein und so ein einladendes Bild abgeben, so dass Motto von Walter Buttler. Über Jahrzehnte hinweg war Herr Buttler als Nikolaus für die Kinder unterwegs und hat über Generationen hinweg den Kleinen, aber auch Eltern und Großeltern eine Freude damit gemacht. Er kümmerte sich um das Osterfeuer, den Christbaum und das Hungertuch. Außerdem übernahm er viele andere Aufgaben und unterstütze so die Hauptamtlichen der Pfarrei.

Rosemarie Rappel

 

Frau Rappel engagierte sich 34 Jahre im Pfarrgemeinderat, davon 17 Jahre als Vorsitzende. Ein Herzensanliegen ist ihr die Musik, so leitete sie über Jahrzehnte hinweg die Schola und mit voller Hingabe den Kinderchor. Für Ihre 55jährige Mitgliedschaft im Kirchenchor wurde Rosemarie Rappel 2017 ausgezeichnet. 

Die Pfarrei St. Stephanus Wackersdorf ist den geehrten Personen zu höchstem Dank verpflichtet. Ihr herausragendes, ehrenamtliches Engagement über viele Jahrzehnte hinweg verdient größte Anerkennung.

 

Ein herzlicher Dank gilt allen Ehrenamtlichen der Pfarrei, die aus Freude am Glauben zum Aufbau und Zusammenhalt der Pfarrgemeinde helfen. 

Fotos Fam. Prechtl

05.04.2021

 

Ostermontag – Im Zeichen von Emmaus

 

60 Stadien, rund 11 Kilometer, gingen zwei Jünger nach Emmaus, so heißt es in der Bibel. Mehrere Orte rund um Jerusalem erheben den Anspruch das biblische Emmaus zu sein. Es ist aber nicht ausschlaggebend, wo Emmaus ist, sondern dass es Emmaus gab und somit Jesus in unserer Mitte ist. In unserer Kirche ist durch das Altarrelief die Emmaus-Szene, das Brotbrechen mit den zwei Jüngern, gegenwärtig.

 

Wir wünschen allen eine gesegnete Osterwoche. Die Osteroktav bezeichnet die acht Tage zwischen dem Ostersonntag und dem Weißen Sonntag. Als Oktav (vom Lateinischen „octavus - der achte“) wird in der katholischen Liturgie der achte Tag (Oktavtag) nach einem Hochfest bezeichnet, welcher als dessen Nachklang begangen wird und den Abschluss des jeweiligen Festes markiert. 

Fotos Fam. Prechtl

03.04.2021  Osternacht

 

Ostern – Leben ist stärker als der Tod!

 

Die Osternacht, die Nacht vom Karsamstag auf den Ostersonntag, ist im Kirchenjahr die „Nacht der Nächte“. Die Gläubigen versammelten sich in der dunklen Kirche. Das Osterfeuer wurde in diesem Jahr an einer anderen Stelle entzündet. Es wurde aber der Wind etwas unterschätzt und so musste die Osterkerze mehrmals entzündet werden. Mit dem Einzug der brennenden Osterkerze und dem Ruf des Priesters „Lumen Christi“ erhellte sich die Pfarrkirche.

 

Nach dem feierlich gesungenen Osterlob Exsultet und den Lesungen des Alten Testaments stimmte unter dem Orgelspiel von Bastian Wagner und dem Läuten der Glocken die Gesangsgruppe das feierliche Gloria an.

In der Predigt richtete Pfarrer Melzl den Blick auf das, was unser Glaube auf die Gesellschaft ausstrahlen kann. „Ostern verspricht ewiges Leben, Leben in Fülle. Das Leben ist stärker als der Tod. Das ist die Botschaft von Ostern,“ so Pfarrer Melzl.

Auf den Wortgottesdienst folgte die Segnung des Taufwassers in der Taufkapelle. Nach der Erneuerung des Taufversprechens segnete Pfarrer Melzl die Gottesdienstbesucher mit dem frisch gesegneten Wasser.

Zum Schluss segnete Pfarrer Melzl die mitgebrachten Speisen für das traditionelle Osterfrühstück.

Pfarrer Melzl und Pater Beschi dankten allen Helferinnen und Helfern und der Gesangsgruppe unter Leitung von Bastian Wagner, der auch den Orgeldienst inne hatte.

Der Pfarrgemeinderat erwartete die Gottesdienstbesucher/innen beim Ausgang mit Osterglocken.

Allen ein gesegnetes Osterfest!

Fotos Fam. Prechtl

02.04.2021

 

Karfreitag – Die Liebe gibt uns Hoffnung!

 

Der Karfreitag wird auch „Stiller“ oder „Hoher Freitag“ genannt. Er ist Teil der österlichen Dreitagefeier, die wir gestern mit der Messe vom letzten Abendmahl am Gründonnerstag begonnen haben, sich über den Karsamstag, den Tag der Grabesruhe des Herrn, erstreckt und mit der Feier der Auferstehung Christi in der Osternacht endet.

 

 

Die Ministranten luden die Gläubigen mit dem „Ratschen“ zur Todesstunde um 15:00 Uhr in die Pfarrkirche ein. Der stillen Eröffnung folgten zwei Lesungen. Zentraler Punkt war das Hören der Leidensgeschichte Jesu aus dem Evangelium von Johannes, die von Bastian Wagner gesungen wurde.

 

 

In der Predigt blickte Pater Beschi auf das Karfreitagsgeschehen. Das Leiden und der Tod von Jesus ist nicht endgültig. Die gute Nachricht ist die Auferstehung und die Liebe Jesu zu den Menschen. Die gekreuzigte Liebe ist realer und größer als alles andere. Die Liebe gibt uns Hoffnung und trägt uns durch das Leben.

Zur Verehrung des Heiligen Kreuzes wurden von den Priestern und dem liturgischen Dienst Blumen niedergelegt. Mit den großen Fürbitten, mit denen wir uns mit der Weltkirche vereinen, endete der Gottesdienst. Die Kantorengruppe der Pfarrei unterstützte mit ihrem Gesang die Gebete der Gläubigen.

Fotos Fam. Prechtl

 

01.04.20221

 

Gründonnerstag

 

Mit dem Gründonnerstag beginnen die drei Tage, in denen Jesus seinen Lebensweg vollendet. Das Evangelium erzählt heute vom letzten Abendmahl und dass Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht.

Die Fußwaschung ist der Schlüssel für Ostern. Die Liebe Jesu erschöpft sich nicht in einem Lippenbekenntnis, sondern in der Tat. Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße. Pfarrer Melzl veranschaulichte dies in seiner Gründonnerstagspredig.

Zum Schluss des Gottesdienstes wurde das Allerheiligste in die Taufkapelle gebracht.

 

Die Pfarrgemeinde ist aufgerufen „mit Jesus zu wachen und zu beten“.

 

Fotos Fam. Prechtl

28.03.2021

 

Die Karwoche in der Pfarrei

 

Palmsonntag

 

Am Palmsonntag gedenken die Christen dem Einzug Jesu und seiner Jünger in Jerusalem. Symbolisch bringen die Gläubigen Palmbuschen mit zum Gottesdienst.

 

 

Gerne machte dies in unserer Pfarrei der Frauenbund, der die gekonnt gebundenen Palmbuschen zum Verkauf anbot. Zu Beginn des Gottesdienstes wurden diese gesegnet und schmücken so Kreuze in den Häusern während der Kar- und Osterzeit.

Im Gottesdienst an Palmsonntag machen wir einen großen Sprung von der Erinnerung an den Jubel über den Einzug Jesu in Jerusalem hin zum Hören der Leidensgeschichte und richten damit den Blick auf das Karfreitagsgeschehen. „Jesus wird vom Superstar zum Buhmann,“ so Pfarrer Melzl in seinen einführenden Worten. „Heute Freude am Leben, morgen vielleicht schon eine schwere Krankheit; legen wir unser Leben in die Hände Jesu in dieser Karwoche. Jesus hat gesiegt über den Tod hinaus.“

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