Pfarrei St. Stephanus Wackersdorf
Pfarrei St. Stephanus Wackersdorf
Fotos Fam. Prechtl

31.12.2020 

 

Jahresabschlussgottesdienst

 

 

Zum Jahresabschlussgottesdienst trafen sich die Gläubigen in der Pfarrkirche. Über Livestream waren noch viele Haushalte zugeschaltet. „Nehmen wir uns Zeit auf den Herrn zu schauen,“ so Pfarrer Melzl in seiner Begrüßung.

 

PGR-Sprecher Gerd Reimer blickte wieder auf das vergangene Kirchenjahr zurück. Die regelmäßige Ordnung wurde in diesem Jahr gehörig durcheinandergeworfen. Der wesentliche Einschnitt war wohl, dass die Ostergottesdienste komplett ohne Kirchenvolk zelebriert werden mussten. Damit Weihnachten in möglichst großer Gemeinschaft gefeiert werden kann, hat sich der PGR für ein Livestreamangebot entschieden. Die ab dem 3. Advent übertragenen Gottesdienste wurden rege genutzt (Anmerkung der Redaktion: Was man gehört hat auch in Indien.).

 

Trotz der Pandemie bereicherten viele Angebote das Zusammenleben in der Gemeinde. Detaillierte Informationen können sie sich mit den Berichten auf unserer Homepage in Erinnerung rufen.

Gerd Reimer wurde aber auch nachdenklich. „In der prosperierenden Gemeinde Wackersdorf schrumpft die Kirchengemeindemitgliederzahl,“ so der PGR-Sprecher. „Neben den Sterbefällen und den rückgehenden Taufen sind es die seit Jahren erfolgenden Kirchenaustritte.“ Er appellierte an die Zuhörerinnen und Zuhörer, ein glaubwürdiges Leben als Christ zu führen.

Großer Dank gilt allen, die in der Pfarrei Wackersdorf und den Filialen Heselbach und Kronstetten aktiv sind und so zu einer lebendigen großen Pfarrgemeinde beitragen.

Dieser Dank gilt vor allem auch für unsere Ortsgeistlichen. Pfarrer Christoph Melzl hat in den Zeiten der Pandemie sehr umsichtig gehandelt, so dass nach dem Lockdown wieder laufend Gottesdienste möglich waren. Ein Wechsel fand bei der Pfarrvikarstelle statt. Nach sechs Jahren wurde Pater Georg in die Pfarrei Rimbach/Grafenwiesen versetzt. Im September konnte die Pfarrei seinen Nachfolger Pater Beschi begrüßen. Ein ausführliches Interview können Sie in unserer Pfarrzeitschrift miteinander nachlesen.

Nach dem Gottesdienst erhielten viele Personen eine Ehrung der Pfarrei für die vielfältig anfallenden Aufgaben.

 

Allen ein gutes und gesegnetes Jahr 2021!

 

Fotos Fam. Prechtl

HEILIG ABEND 2020 – Einfach mal anders

Vieles Liebgewonnene war im Jahr 2020 nicht möglich. So haben sich wohl auch viele Rituale für den Heiligen Abend verändert.

 

Keine Kinderkrippenfeier – dafür trafen sich die Heselbacher auf dem Bolzplatz, um sich auf Weihnachten einzustimmen und die Geburt Jesus gemeinsam zu feiern.

 

Währenddessen bereitete ein Team den Livestream der Christmette um 17:00 Uhr vor. Leider war die Einstimmung auf die Christmette durch die Jugendblaskapelle Wackersdorf-Steinberg am See in der Pfarrkirche nicht möglich. Dafür konnten die Menschen vor den Bildschirmen einen Mitschnitt vom 24.12.2018 sehen und sich so in weihnachtliche Stimmung versetzten.

Foto Rudi Mandl

Punkt 17:00 Uhr kündigte Kantor Bastian Wagner das Weihnachtsfest nach dem römischen Martyrologium an. Die musikalische Gestaltung unter den gebotenen Auflagen übernahmen einige Kantoren der Pfarrei mit Bastian Wagner an der Orgel (Anmerkung der Redaktion: Das hervorragende Orgelspiel der Organisten kommt im Livestream leider nur verzerrt an!).

 

In der Predigt griff Pfarrer Melzl den Leitartikel unserer Pfarrzeitschrift auf: Weihnachten mit Beherbergungsgebot statt Beherbergungsverbot!

Fotos Fam. Prechtl

Traditionell schloss die Christmette mit „Stille Nacht“, das die Kantorengruppe in der Originalfassung sang.

 

Das Seelsorgeteam und die Homepageredaktion wünschen

allen Leserinnen und Lesern eine

„Frohe und gesegnete Weihnacht“

 

 

Fotos Fam. Prechtl

13.12.2020

 

Start des Livestream-Angebotes

 

Mit dem Symbol eines Traumfängers ermutigte Pfarrer Melzl heute in der Predigt die Pfarrangehörigen die positiven Träume zuzulassen und diesen nachzugehen. Wir hatten im November den Traum, dass wir die Gottesdienste in der Advent- und Weihnachtszeit zu Ihnen nach Hause bringen wollen.

Zum 3. Adventsonntag konnten wir den Traum umsetzen und mit dem Livestream-Angebot aus der Pfarrkirche St. Stephanus offiziell starten. Ihre positiven Rückmeldungen freuen uns sehr und spornen uns an. Der Ton der Orgel ist die Achillesferse. Wir bemühen uns aber um eine bestmögliche Übertragung. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen entgegen.

Wir wünschen Ihnen allen eine schöne Adventszeit und freuen uns, wenn wir das Weihnachtsfest gemeinsam entweder in der Pfarrkirche oder zu Hause an den Bildschirmen feiern können – schlagen wir Brücken zu unseren Mitmenschen!

Fotos Fam. Prechtl

6.12.2020

 

Andacht mit dem Hl. Nikolaus von Myra

 

Die Corona-Pandemie bringt immer wieder neue Ideen zu geliebten Traditionen hervor. So auch heute zum Nikolaustag. Statt den Hausbesuchen wurde eine gemeinsame Andacht in der Pfarrkirche gefeiert.

Pfarrer Melzl konnte dabei den Hl. Nikolaus in der Kirche begrüßen. Dieser durfte dann auch eine kleine Ansprache an die Kinder richten.

Licht sein für anderen Menschen so wie Nikolaus. Er erzählte damals die Frohbotschaft des Herrn und schaute auf die Menschen und deren Not.

Nach dem Gottesdienst erhielten die Kinder vom Hl. Nikolaus eine kleine Süßigkeit.Fotos

Lieber Nikolaus, vielen Dank für deinen Besuch!

 

Fotos Fam. Prechtl

29. November 2020

 

1.Adventsonntag

 

Das Wort Advent kommt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt Ankunft. Das hat für die Christen eine doppelte Bedeutung. Zum einen wird an die erste Ankunft von Jesus erinnert - also an seine Geburt. Die Sonntage im Advent stehen aber auch für das Warten darauf, dass Jesus am Ende der Zeiten zum jüngsten Gericht wiederkehrt.

 

Warten ist eine schwierige Kunst. Wir können nicht mehr warten. Vieles ist schon seit Wochen vor dem Advent weihnachtlich dekoriert. „Die Kirche kann warten,“ so Pfarrer Melzl in seiner Begrüßung zum 1. Adventsgottesdienst. „Erwarten wir mit Geduld die Ankunft des Herrn!“

 

In der Predigt nahm Pfarrer Melzl Bezug auf das von John Cage komponierte Stück „4‘33“ – Die Stille. Das Spezielle an diese Stück ist die Stille. Der Pianist setzt sich ans Klavier und spielt nichts – absolute Stille. „Wie würden sie reagieren, wenn ich 4 Minuten und 33 Sekunden nur still dasitzen würde? Muss auch in der der Kirche immer Action sein?“ fragte Pfarrer Melzl. Die Antwort gibt das heutige Evangelium: Seid wachsam, denn ihr wisst nicht, wann der Herr kommt. Das wäre auch unser Job heute. Der Advent erfordert Wachsamkeit und Aufmerksamkeit. Pfarrer Melzl wünschte der Gottesdienstgemeinde, dass wir uns gerade in dieser Pandemiezeit zurücknehmen und im Advent die Stille suchen.

Eine gute Möglichkeit wäre das Angebot des Hausgottesdienstes. Die Zeiten in der Familie oder auch alleine sind nicht festgelegt auf den 30. November. Jede andere Zeit im Advent ist möglich.

Wir wünschen allen eine besinnliche Adventszeit – bleiben Sie gesund!

 

P.S.: Vielen Dank dem Ordnerteam, das in dieser Zeit für ein reibungslosen Ablauf sorgt.

Herzlichen Dank an Fam. Prechtl für die Berichterstattung und die tollen Fotos.

Die Redaktion

Alle Fotos Fam. Prechtl, Irlach

18./25. Oktober 2020

 

Erstkommunion 2020 – die Farben des Regenbogens

 

 

Damit die Abstandsregelungen eingehalten werden konnten, wurde die Erstkommunion auf vier Gottesdienste am 18. Oktober und 25. Oktober aufgeteilt.

„Endlich! Die lange Zeit des Wartens ist vorbei.“ Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Christoph Melzl die Erstkommunionkinder 2020. Nach den Weggottesdiensten, der Taufbekenntnisfeier und dem Versöhnungsfest wurde die Geduld der Kinder mit der Corona-Pandemie hart auf die Probe gestellt. An den letzten beiden Sonntagen haben sich schließlich die Erstkommunionkinder auf den Weg gemacht, um Jesus in der Gestalt des Brotes zu empfangen.

 

Die Erstkommunionfeier stand unter dem Motto „Regenbogen“. Die Farben des Regenbogens zeigen die Liebe Gottes. Immer wenn in der Bibel der Regenbogen auftaucht, zeigt sich Gott mit den Menschen fest verbunden. „Auch ihr sollt die Freundschaft beim erstmaligen Empfang der Heiligen Kommunion mit Jesus festigen,“ so Pfarrer Melzl.

Die Geschichte über den Streit der Regenbogenfarben zeigte, wie bedeutsam jeder Einzelne von uns ist. „Du sollst deine Stärken für die Gemeinschaft einsetzen,“ ermutigte Pfarrer Melzl die Kinder in der Predigt. „Aber jede und jeder andere ist genauso wichtig.“ Gott will, dass wir uns alle einander schätzen.

Nach dem Regen spannte Gott bildlich den Regenbogen über alle auf. So bildet der Regenbogen die Klammer über die vier Erstkommunionfeiern. Mit Christus sind wir alle eine große Gemeinschaft, auch wenn die Gottesdienste getrennt stattgefunden haben.

 

Der Gottesdienst wurde von allen Kindern in verschiedenen Elementen mitgestaltet. Ein herzlicher Dank galt den Musikgruppen „Fleindplöglitzer“ und „Sound of Joy“ unter der jeweiligen Leitung von Martina Plössl. 

Kommunion am Sonntag, den 18.10.2020 um 09.00 Uhr

Kommunion am Sonntag, den 18.10.2020 um 11.00 Uhr

Kommunion am Sonntag, den 25.10.2020 um 09.00 Uhr

Kommunion am Sonntag, den 25.10.2020 um 11.00 Uhr

Fotos KiChor Wackersdorf

04.10.2020

 

Erntedank in Wackersdorf

 

Unter Coronabedingungen wurde dieses Jahr in Wackersdorf das Erntedankfest gefeiert.

Pater Beschi z​elebrierte den feierlichen Gottesdienst und bedankte sich ganz herzlich bei Mesnerin Claudia Wagner und allen Ministranten und Helfern für die Errichtung des reich gedeckten Erntedankaltars. 

 

Da der Kirchenchor coronabedingt noch nicht auftreten kann, wurde der Gottesdienst musikalisch von den Chorbläsern des Wackersdorfer Kirchenchores unter der Leitung von Cornelia Gaschler gestaltet.

Fotos Konrad Resnikschek

 

04.10.2020

 

 

Erntedankaltar in der Heselbacher Kirche

Fotos Fam. Prechtl

06.09.2020

 

Pater Georg – angekommen in seiner neuen Pfarrei Grafeinwiesen!

 

Am heutigen Sonntag wurde Pater Georg in die Pfarrei Rimbach und Grafenwiesen eingeführt. Pfarrer Tauer betonte in seiner Begrüßung, dass er sich auf die Zusammenarbeit mit dem seit 10 Jahren als Seelsorger in Deutschland tätigen Pater Georg freue.

 

„Auch wenn der Dialekt in Grafenwiesen etwas anders ist, als in Wackersdorf, wirst du mit den Menschen sehr schnell in Kontakt treten können. Wenn du was nicht verstehst, einfach gleich nachfragen“, so Pfarrer Tauer. Danach stellte sich Pater Georg kurz vor und fügte an, dass er sich sehr über seine neue Aufgabe freue.

Zum Schluss des Gottesdienstes hießen der PGR-Sprecher und der Bürgermeister den neuen Pfarrvikar sehr herzlich Willkommen und wünschten ihm viel Erfolg in seinem neuen Lebensabschnitt.

Nach dem Gottesdienst bestand im Pfarrgarten die Möglichkeit, mit Pater Georg zum Kennenlernen ins Gespräch zu kommen, was von den Pfarrangehörigen reichlich genutzt wurde. 

Fotos Fam. Prechtl

03.09.2020 

 

Herzlich Willkommen Pater Beschi Savarimuthu OSB! 

 

Mit großem Applaus begrüßten heute die Pfarrangehörigen in der Abendmesse Pater Beschi. Er trat mit der Feier der ersten Heiligen Messe in Wackersdorf die Nachfolge von Pater Georg an. Pfarrer Melzl hieß Pater Beschi sehr herzlich Willkommen. „Die Chemie stimmt“, so Pfarrer Melzl. „In unseren ersten Begegnungen versprühte Pater Beschi großen Optimismus. Ich wünsche dir eine gute Zeit, gute Erfahrungen und viel Sonnenschein im Herzen – auf gute Zusammenarbeit!“

 

Pater Beschi zeigte sich überrascht vom guten Besuch der Abendmesse. „Ich bin begeistert hier zu sein,“ freute sich Pater Beschi. „Ich komme mit einem offenen Herzen zu Ihnen und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und ein Teil der Gemeinde sein zu dürfen.“ Eine persönliche Vorstellung finden Sie im nächsten Pfarrbrief oder hier auf der Homepage unter „Aktuelles“.

Im Namen der Pfarreigremien, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der ganzen Pfarrgemeinde begrüßte PGR-Sprecher Gerd Reimer den neuen Pfarrvikar. Er wünschte ihm einen guten Start in Wackersdorf.

Herzlich Willkommen in Wackersdorf!

 

Fotos Fam. Prechtl

23.08.2020

 

Letzter Sonntagsgottesdienst von Kaplan Pater Georg in der Pfarrei

 

Nach sechs Jahren priesterlichen Dienstes feierte heute Kaplan Pater Georg den letzten Sonntagsgottesdienst in der Pfarrei Wackersdorf.

 

PGR-Sprecher Gerd Reimer dankte ihm sehr herzlich für sein priesterliches Wirken in unserer Pfarrei. Ab 1. September wird er Pfarrvikar in Rimbach und Grafenwiesen. Für die neue Aufgabe wünschen wir Pater Georg viel Glück und Gottes Segen.

Fotos Fam. Prechtl

15.08.2020

 

Mariä Aufnahme in den Himmel

 

 

Am 15. August feiern wir jedes Jahr die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel.

 

Diese wird zwar nicht in der Bibel beschrieben, dennoch ist für Gläubige seit jeher klar, dass die Gottesmutter dort einen besonderen Platz haben muss.

 

Zum großen Frauentag bot der Heimat- und Trachtenverein „D‘ lustig’n Stoapfälza“ wieder Kräuterbüschel zum Verkauf an.

Am Ende des Gottesdienstes segnete Pater Georg die mitgebrachten Kräutergebinde.

 

 

 

09.08.2020

 

Pater Stefan auf Heimatbesuch

 

Im Rahmen seines Heimatbesuches zelebrierte Pater Stefan Hofmann den Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche.

 

„Es hat sich spontan ergeben,“ so Pater Stefan. „Ich freue mich jedes Mal, wenn ich zu Besuch in Wackersdorf bei meiner Familie sein kann und hier eine Heilige Messe feiern kann.“ 

Fotos Fam. Prechtl

09.08.2020

 

65. Kirwa der Filialkirche Heselbach

 

 

Auch vor Traditionsfesten macht die Corona-Pandemie keinen Halt. Anstelle der Messe im Gotteshaus mit dem Festzug vom Gasthaus Besenhardt, fand ein Feldgottesdienst auf dem Parkplatz des Kindergartens statt.

Der festliche Rahmen mit den „Kirwamusikanten“ Hans Reiger und Walter Galli aber blieb. Pater Georg wies auf den besonderen Stellenwert einer eigenen Ortskirche hin. In dieser verbindet sich die Dorfgemeinschaft zu einer Familie, die sich dort zur Gebetsgemeinschaft trifft.

 

Mesner Konrad Resnikschek blickte auf den Bau und die Weihe der Heselbacher Kirche vor 65 Jahren zurück. Den Grundstein bildete die alte Wackersdorfer Kirche, die dem Braunkohleabbau weichen musste.

 

Resnikschek nutzte auch die Gelegenheit, sich von Kaplan Pater Georg, der sechs Jahre als Seelsorger mit zuständig für die Filialkirche war, zu verabschieden. Er bedankte sich im Namen der Gottesdienstgemeinde für das gute und vertrauensvolle Miteinander und überreichte mit großem Beifall zur Erinnerung ein Bild des Heselbacher Altarraumes und - für die Sommerzeit passend - einen „Biergarten.“

 

Zum Schluss des Gottesdienstes bedankte sich Pater Georg für die freundliche Aufnahme und die große Unterstützung in den letzten gemeinsamen Jahren.

 

Die weltliche Feier im üblichen Rahmen und der Tanz der Kirwapaare musste leider ausfallen. Aber es werden auch wieder andere Zeiten kommen …

Fotos Fam. Prechtl

26.07.2020

 

Verabschiedung Pater Georg

 

Nach sechs Jahren priesterlichen Dienstes verabschiedeten wir heute Kaplan Pater Georg. Ab 1. September wird er Pfarrvikar in Rimbach und Grafenwiesen.

 

Damit möglichst viele Besucher teilnehmen konnten, wurde der Gottesdienst in den Pfarrgarten verlegt. Die musikalische Gestaltung übernahm die Bläsergruppe des Kirchenchores. Diese überraschte die Gottesdienstgemeinschaft mit dem nahtlos an das Schlusslied folgende „Muss i denn zum Städtele hinaus.“

 

In seinen Verabschiedungsworten bedankte sich Pater Georg bei der gesamten Gemeinde für die große Unterstützung und Mitarbeit in den letzten sechs Jahren, was fast ein Drittel seiner Zeit als Priester ausmachte. In den Dank schloss er in besonderer Weise Pfarrer Christoph Melzl, die Familie Erich und Annemarie Ramesch, das Pfarrhausteam, alle Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung, das Messnerteam, die Ministrantenschar, die Chören und Organisten, das Lektorenteam, das Kommunionhelferteam und Bürgermeister Thomas Falter ein. „Ich habe mich in Wackersdorf immer wohlgefühlt,“ so die Schlussworte von Pater Georg.

 

Pfarrer Melzl sagte Vergelt’s Gott für die große Unterstützung. Im Gedächtnis blieb ihm der gemeinsame Besuch bei Pater Georgs Eltern. „So eine großartige Gastfreundschaft habe ich noch nicht erlebt,“ erinnerte sich Pfarrer Melzl. „Du warst gut aufgehoben in Wackersdorf und das wünsche ich dir auch in deiner neuen Pfarrei.“ In der Eigenschaft als Prodekan dankte Pfarrer Melzl für die meist spontanen Aushilfsdienste im Dekanat.

 

Bürgermeister Falter blickte zurück auf die erste Begegnung im Jahr 2014, wo er Pater Georg und Pfarrer Melzl, der damals auch neu in die Pfarrei kam, in einer Informationsfahrt das Gemeindegebiet zeigte. Er lobte das gute und freundschaftliche Miteinander. „Ich habe lustige und tolle Momente mit dir erlebt – Good Bye!“

 

Für die Pfarrei sprach der Pfarrgemeinderatssprecher Gerd Reimer die Abschiedsworte. Er dankte Pater Georg für sein Anpacken bei der Baustelle Kirche, die in den letzten Jahren mit vielen Baumaßnamen die Pfarrei begleitete. „Es hat mir gefallen, wie du predigst,“ fand Gerd Reimer lobende Worte für den scheidenden Kaplan.

 

Der Pfarrgemeinderat überraschte zum Abschluss mit einem auf Pater Georg umgeschriebenen Lied, das Annemarie Ramesch initiierte und mit ihrer Drehorgel begleitete.

Für den gemeinsamen „Frühschoppen“ riss die Wolkendecke auf und bei herrlichem Sonnenschein konnten sich alle dann noch persönlich von Pater Georg verabschieden.

 

Pater Georg übernimmt noch bis 24. August die Urlaubsvertretung von Pfarrer Melzl, so dass es in den nächsten Wochen noch Zeit für eine Begegnung und Verabschiedung gibt.

 

Lieber Pater Georg, wir wünschen dir für die weitere Zukunft alles Gute und Gottes Segen, vor allem „Bleib Gesund!“

Fotos Fam. Prechtl

01.06.2020

 

Ökumenischer Gottesdienst

 

Zum zweiten Mal lud die evangelische und katholische Kirchengemeinde zu einem ökumenischen Gottesdienst am Theatron beim Murner See ein.

So wurde das Schlusslied des letzten Jahres wahr: „Möge die Straße uns (wieder) zusammenführen.“

 

Bei passendem Wetter begrüßte Pfarrer Christoph Melzl die vielen Besucherinnen und Besucher beider Konfessionen. Er zog eine Parallele zu dem damaligen Lockdown zwischen Ostern und Pfingsten, als sich die Jünger vor Angst und Ratlosigkeit eingesperrt hatten, und der aktuellen Situation, wo es quasi die letzten 50 Tage keine öffentlichen Gottesdienste gab. Vom Geist bewegt gingen die Jünger nach dem Pfingstfest in die Welt hinaus. Wir heute konnten, natürlich unter den gebotenen Auflagen, wieder gemeinschaftlich Gottesdienst feiern.

Pfarrer Langbein unterstrich in seiner Predigt, was den Frieden Gottes ausmacht. Es ist die mächtige zärtliche Kraft Gottes die uns Menschen zu Teil wird. „Als Jesus den Jüngern den Frieden zuspricht, ist es nicht der Super-Jesus“, so Pfarrer Langbein, „sondern der vor 50 Tagen gekreuzigte Jesus.“ Wenn wir uns gegenseitig den Frieden wünschen, so sprechen wir uns Trost und Mut zu.

Mit dem gemeinsamen Lied „Shalom Alechem – Wir wollen Frieden für alle“ schloss der Gottesdienst. Tragen wir den Frieden hinaus in alle Welt.

Herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern.

 

Nach längerer Zeit freue ich mich, dass ich wieder für Sie von den Gottesdiensten und

Veranstaltungen der Pfarrei St. Stephanus berichten kann. Die Zeit für den nächsten Bericht wird hoffentlich nicht wieder so lange.

 

Ihr Lothar Prechtl

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