Pfarrei St. Stephanus Wackersdorf
Pfarrei St. Stephanus Wackersdorf

PRIMIZ    Stefan Hofmann

02.10.2016

 

Primizgottesdienst

 

Am Sonntag, 2. Oktober 2016, war es endlich so weit. Der ersehnte Primiztag von Stefan Hofmann war gekommen. Alle Helferinnen und Helfer waren seit den frühen Morgenstunden unterwegs: Blumenteppich, Sporthalle, Kirche – hoffentlich haben wir an alles gedacht! Auch in der Kirche war der Zeremoniar schon auf den Beinen.

Von allen Seiten strömten dann die Kirchenbesucher und Vereinsmitglieder herbei zur Aufstellung zum Kirchenzug.

Zum 09:00-Uhr-Glockenschlag war es dann soweit. Der liturgische Dienst mit Pfarrer Melzl, Pater Georg, die eingeladenen Priester, Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, Gemeinderat und Vereine machten sich, angeführt von der Jugendblaskapelle des Musikvereins Wackersdorf-Steinberg am See, auf den Weg zum Elternhaus von Stefan Hofmann.

Stefan Hofmann und seine Familie mit den Verwandten erwarteten bereits den Zug. Vor dem Elternhaus las Pfarrer Melzl das Evangelium, aus dem der Primizspruch ausgewählt wurde. Mit dem Primizianten ging es dann wieder zurück zur Pfarrkirche.

Die Feier des Gottesdienstes eröffnete der Neupriester. „Für mich“, so Stefan Hofmann, „ist heute etwas Besonderes. Ich stehe heute erstmals der Heiligen Messe als Zelebrant vor und das in meiner Heimatgemeinde Wackersdorf.“ Unter den Mitzelebranten waren die ehemaligen Wackersdorfer Pfarrer Josef Höning und Heinrich Börner.

Primizprediger Pater Hans Brandl SJ spannte geschickt den Bogen vom „Jugendarbeiter“ Stefan zum Priester Pater Stefan, der seine Fühler zum Himmel ausstrecken soll.

Am Schluss der Messe erhielten die Vereine zur Erinnerung an die Primiz ein Fahnenband.

Die Messe wurde vom Kirchenchor St. Stephanus feierlich umrahmt.

Der kirchlichen Feier folgte ein Empfang in der Sporthalle. Viele nutzten die Gelegenheit zur Begegnung mit Stefan.

Die Feierlichkeiten fanden schließlich ihr Ende im Einzelprimizsegen nach der Dankandacht.  

Fotos Fam. Prechtl

01.10.2016


 

Blumensamstag – Girasole, „die sich zur Sonne dreht“


 

Zeit der Begegnung – Zum Fest der H. Therese von Lisieux besuchten Mitglieder der Pfarrei mit dem Primizianten Stefan Hofmann Menschen in der Gemeinde. Als äußeres Zeichen erhielten die Besuchten eine Sonnenblume mit den Grüßen des Neupriesters und der Pfarrei St. Stephanus.


 

Die Aktion fand ihren Abschluss mit einer Andacht im Seniorenheim Wackersdorf. Im gemeinsamen Singen und Beten feierten die Heimbewohner das Geschenk Gottes, dass ER uns ruft und Priester für die Seelsorge beruft.

In seiner kurzen Ansprache verglich Pater Stefan die Sonnenblume mit uns Menschen. „Wie die Sonnenblumen sich zur Sonne dreht, so richten wir unseren Blick auf Jesus Christus. Wie die Blume sollen wir uns auf Gott ausrichten.“

Nach dem Segen erhielten aus den Händen von Stefan Hofmann und den Helfer/innen die Heimbesucher eine Sonnenblume.  

30.09.2016

 

Empfang des Primizianten in der Gemeinde

 

Einen herzlichen Empfang in seiner Heimat bereitete die Gemeinde dem Primizianten Dr. Stefan Hofmann. Die Jugendblaskapelle des Musikverein Wackersdorf-Steinberg am See und die „Sing Mäuse“ des Kinderchores St. Stephanus entsendeten dabei einen musikalischen Gruß.

Pfarrer Christoph Melzl, Bürgermeister Thomas Falter und PGR-Sprecher Gerd Reimer begrüßten Stefan Hofmann auf das Herzlichste. Pfarrer Melzl griff den ersten Satz des Primizspruches „Ich habe euch Freunde genannt“ auf und sprach dem Primizianten zu: „ Lieber Stefan, du hast durch das Priesteramt „ja“ zur Freundschaft Jesus gesagt.“ Er äußerte aber auch gegenüber den Anwesenden den Wunsch, die Zeit der Primiztage zu nutzen, um selbst die Freundschaft mit Jesus zu pflegen oder zu erneuern.

Bürgermeister Falter freute sich sehr, dass nach 23 Jahren wieder ein Wackersdorfer eine Primiz feiern kann. Als Zeichen der Wertschätzung durfte sich Stefan Hofmann in das goldene Buch der Gemeinde eintragen.

Gerd Reimer schließlich plauderte etwas aus dem Nähkästchen und ließ die Zeit von Stefan Hofmann in der Wackersdorfer Pfarreijugendgruppe „Senfkorn“ revuepassieren.

Dem Empfang auf dem Kirchenvorplatz schloss sich eine Andacht in der Pfarrkirche an. In der Predigt verdeutlichte der Neupriester den Kirchenbesuchern, warum die Bibel so fruchtbar sein kann. „Vieles in Wackersdorf war mir wichtig“, so der Neupriester, „Sport, Freunde, Landschaft. Am liebsten erinnere er sich aber an die gemeinsamen Aktionen der Jugendgruppe Senfkorn. Alle Gruppenmitglieder hatten sich eine Bibel besorgt, um darin zu lesen. Lieblingsstellen wurden bunt angemalt. Ein kreativer Umgang mit der Bibel sei für ihn deshalb nicht das schlechteste.“

Am Schluss dankte Stefan Hofmann allen Mitbetenden. Er freue sich auf die weiteren Begegnungen, die am Sonntag in die Feier des Primizgottesdienstes münden.

29. September 2016

 

Hl. Messe zur Vorbereitung auf die

Feier der Primiz

von Stefan Hofmann

 

Zur Vorbereitung auf die am Sonntag stattfindende Feier der Primiz von Stefan Hofmann versammelte sich die Gemeinde zur Anbetung und Feier der Eucharistie.

 

Pfarrer Melzl konnte neben Stefan Hofmann den Pfarrer aus Erbendorf, Martin Besold, als Prediger begrüßen. Pfarrer Besold hat mit dem Primizianten studiert und ein paar Jahre im Priesterseminar in Regensburg verbracht.

Pfarrer Besold hob in seiner Begrüßung hervor, dass er sich sehr gerne an die gemeinsame Zeit im Priesterseminar zurückerinnere und dass er von Stefan „das Gitarre spielen“ gelernt hat.

 

In der Predigt brachte Pfarrer Besold eindrucksvoll die Tagesheiligen Erzengel Michael, Gabriel und Rafael mit der anstehenden Primiz in Einklang. „Jeder von uns ist berufen, Licht für unsere Mitmenschen zu sein“, so der Prediger. Deshalb hat Stefan Hofmann eingeladen, statt einen Blumenteppich Sonnenblumen zu den kranken und einsamen Menschen zu bringen. Zum Schluss wünschte Pfarrer Besold dem Primizianten Stefan Hofmann alles Gute und Gottes Segen für seinen Dienst am Menschen und für Gott.

 

Mit großem Applaus dankten die Kirchenbesucher der Jugendband „Just Singing“ für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.

 

 

 

"Treu ist Gott durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus unserem Herrn"

Der Wackersdorfer Jesuit Dr. Stefan Hofmann wurde am Samstag, den 17. September, zusammen mit fünf weiteren Mitgliedern des Jesuitenordens in Innsbruck zum Priester geweiht. Die Priesterweihe in der vollbesetzten Jesuitenkirche zelebrierte Bischof Manfred Scheuer aus Linz. Von den sechs Weihekandidaten stammten fünf aus Deutschland und einer aus Österreich. Es war das erste Mal in der mehr als 300-jährigen Geschichte der Innsbrucker Jesuitenkirche, dass deutsche und österreichische Weihekandidaten gemeinsam zu Priestern geweiht wurden.
 

Neben zahlreichen Angehörigen und Freunden der Weihekandidaten – auch die Pfarrei Wackersdorf war unter der Leitung von Pfr. Christoph Melzl und PGR-Sprecher Gerd Reimer mit einem vollbesetzten Bus angereist – gaben etwa einhundert!!! Priester der Weihe einen sehr würdigen Rahmen und machten die Priesterweihe für alle Anwesenden zu einem unvergesslichen Erlebnis.
 

In seiner Predigt wies Bischof Scheuer auf den Dienstcharakter der ignatianischen Spiritualität hin. „Nicht begrenzt werden vom Größten und dennoch einbeschlossen im Kleinsten, das ist Göttlich“, zitierte er die „Grabschrift des Loyola“ aus dem 17. Jh. Gott lasse sich finden mitten in der konkreten Welt und im Dienst für Andere. Er bitte die Jesuiten um Stellvertretung im christlichen Sinn, sagte Scheuer, „dass sie stellvertretend Räume der Gastfreundschaft, des Gebetes, der Liebe und der Hoffnung offen halten, Menschen mitnehmen auf ihrem Weg, helfen, die Lasten der Menschen und der Kirche zu tragen.“

Jesuiten könnten den Glauben auch in fremden Milieus vertreten, so der Bischof weiter. „Beweglichkeit und Flexibilität gehören zu Eurem Charisma.“ Die Jesuiten seien nicht in „Trutzburgen der Sicherheit“ zu Hause, sondern „gesendet in die Ängste, in die Unsicherheit, in den Vertrauensverlust auf unterschiedlichen Ebenen wie Beziehung und Familie, Recht, Erziehung oder Bildung“, sagte Scheuer.

Im Anschluss daran hatten die Wackersdorfer Angehörigen und Freunde bei einem Empfang noch die Möglichkeit, Dr. Stefan Hofmann zu seiner Priesterweihe zu beglückwünschen und mit ihm Gespräche zu führen.
 

In zwei Wochen feiert Dr. Stefan Hofmann in Wackersdorf seine Primiz. Die Feierlichkeiten hierzu beginnen am Freitag, den 30. September um 18.00 Uhr, mit einem feierlichen Empfang am Marktplatz. Am Samstag sind verschiedene Aktionen geplant, unter anderem eine Andacht im Seniorenheim und der Besuch von Alten und Kranken in der Pfarrei. Um 20.00 Uhr ist eine Anbetung in der Pfarrkirche, an der auch der Primiziant teilnimmt. Am Sonntag, den 2 Oktober, findet die Primiz statt. Zunächst wird der Primiziant von der Pfarrgemeinde und den örtlichen Vereinen von seinem Elternhaus abgeholt. Abmarsch hierfür ist um 9.00 Uhr von der Pfarrkirche. Der Primizgottesdienst beginnt um 9.30 Uhr. Im Anschluss daran findet ein Stehempfang in der Dreifachturnhalle statt. Den Abschluss bildet eine Andacht um 16.00 Uhr in der Pfarrkirche. 

Kurzbiographie von Stefan Hofmann:

Nach dem Abitur und dem Zivildienst als Krankenpfleger in Schwandorf studierte er an der Uni Regensburg Theologie – davon vier Jahre für das Bistum Regensburg.

Er erwarb in Steubenville (USA) den Master der Philosophie und wurde 2010 in Fundamentaltheologie promoviert. Im gleichen Jahr trat er in den Jesuitenorden ein. Erfahrungen mit der Jugend sammelte er als Religionslehrer in Obertraubling sowie in der Jugendarbeit in Wien-Lainz.

2014 begann er (von Ludwigshafen aus) ein Habilitationsstudium in Tübingen, das er nach der Priesterweihe zum Abschluss bringen wird.

Die ersten Fotos der Priesterweihe am 17. September 2016 in Innsbruck

12.03.2016

 

Diakonenweihe im Hohen Dom zu Limburg

 

Frater Stefan Hofmann,

aus dem Orden der Gesellschaft Jesu (Jesuiten),

Heimatpfarrei St. Stephanus Wackersdorf

 

 

 „Limburger Dom bei Nacht“..., das erinnerte mich an den Besuch im Heiligen Jahr 2000 von Stefan Hofmann, als er in Rom studierte. Wir, Birgit Kramer, Gerhard Reimer und ich (Lothar Prechtl), trafen uns abends vor dem beleuchteten Petersdom und fast menschenleeren Petersplatz.

 

Die herzliche Begrüßung und das Strahlen in den Augen wie damals, zeigte mir die Freude von Stefan auf das anstehende große Ereignis. Im anschließenden Besuch des Domes bemerkte Stefan: „Wenn ich mir einen Dom aussuchen könnte, wäre der Limburger Dom wohl an ganz oberster Stelle“.

 

Welch eine Fügung, dass Stefan im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit in Begleitung seiner Verwandten und Freunde zum Diakon geweiht wurde. Die Priesterweihe wird im September in Innsbruck stattfinden.

Begleitet von einer großen Anzahl an Priestern zogen die sechs Kandidaten mit Weihbischof Dr. Thomas Löhr in den bis auf den letzten Platz gefüllten Dom ein. Dem Aufruf folgend, bekundeten die angehenden Diakone, dass sie für den Dienst bereit seien.

 

In der Predigt erinnerte der Weihbischof an den Ruf "Beuget die Knie" in der Weiheliturgie. Er betonte, dass Jesus als Diener in die Welt gekommen ist und wer eins sein will mit Jesus, muss ebenfalls seinen Dienst als Diener sehen. „Kniet vor den Armen nieder“, so der Weihbischof, „denn so seid ihr den Menschen nahe“ und „wer kniet, kann nicht mit Füßen nach den anderen treten“.

  Die Weihe begann mit der Anrufung des Heiligen Geistes. Es folgte das Versprechen der Weihekandidaten. Diese antworteten jeweils mit „Ich bin bereit” – „Mit Gottes Hilfe bin ich bereit.“ Direkt im Anschluss folgte das Gehorsamsversprechen.
 

Zur Litanei kniete die Gemeinde und bat Gott noch einmal um seinen Beistand. Die Kandidaten selbst lagen ausgestreckt auf dem Boden und zeigten damit ihre demütige Haltung.

 

Die eigentliche Weihehandlung fand mit der Handauflegung des Weihbischofes statt. Mit dem Weihegebet übertrug er Ihnen schließlich das Amt des Diakons.

 

Zunächst bekamen die Diakone die Stola und Dalmatik, also die liturgische Kleidung, angelegt.

 

 

Die Überreichung des Evangelienbuches symbolisiert eine der Hauptaufgaben des Diakons: die Verkündigung des Evangeliums. Dazu sprach der Weihbischof:

 

„Empfange das Evangelium Christi: Zu seiner Verkündigung bist du bestellt. Was du liest, ergreife im Glauben; was du glaubst, das verkünde, und was du verkündest, erfülle im Leben.“

 

Zum Schluss wurden die neuen Diakone von den anwesenden Diakonen umarmt. Damit wird die Aufnahme in den Kreis der Mitarbeiter des Bischofs, also in den kirchlichen Stand der Kleriker zum Ausdruck gebracht.

Anschließend begaben sich die neugeweihten Diakone in den Altarraum zur weiteren Mitfeier der Eucharistie.

 

Die Limburger Domsingknaben brachten die „Missa papae Marcelli“ unter der Leitung von Domkantor Andreas Bollendorf zu gehör. Beeindruckend war auch das Orgelspiel von Domorganist Carsten Igelbrink.

 

Zum Schuss appellierte Löhr an die sechs Diakone:

"Werden sie leidenschaftliche Verkünder der Freude des Evangeliums. Dann sind sie als Diener der Freude die Zukunft der Kirche"

 

 

 

Nach dem Gottesdienst trafen sich die Mitfeiernden zu einer Begegnung mit den Diakonen im Priesterseminar der Diözese Limburg.

 

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